Wagner, Richard

Komponist

Wagner wurde am 28. Mai 1813 in Leipzig geboren. Sein Vater starb noch während desselben Jahres und ließ seine Mutter mit seinen 8 Geschwistern zurück. Ihre zweite Heirat mit dem Dresdner Schauspieler Ludwig Geyer führte Wagner als Kind in die Landeshauptstadt. Später kehrte die Familie nach Leipzig zurück, wo Wagner im Gewandhaus seine Liebe zur Musik entdeckte. Er begann selbst zu komponieren und arbeitete in Würzburg und Königsberg als Chorleiter und Dirigent und ging schließlich völlig verarmt nach Paris, wo er kein Glück hatte.

1842 bot im jedoch die Dresdner Oper an, seinen "Rienzi" uraufzuführen. Dies brachte dem Meister endlich den Durchbruch. 1843 folgten hier die Uraufführung des "Fliegenden Holländers" und die Ernennung zum "Königlichen Kapellmeister". Es folgten die Opern "Tannhäuser" und "Lohengrin".

Wegen seiner Beteiligung am Maiaufstand 1849 mußte Wagner auf abenteuerliche Weise aus Dresden fliehen, ging in die Schweiz und begann die Arbeit an seinem umfangreichsten Werk, dem "Ring der Nibelungen".

Rastlos trieb es den Komponisten selbst nach seiner Begnadigung durch Deutschland und Europa.

Großen Erfolg hatte die Uraufführung der "Meistersinger von Nürnberg" in München. Um seinen "Ring" aufführen zu können, ließ er eigens mit Hilfe von Freunden und Gönnern in Bayreuth das Festspielhaus errichten, wo sich auch heute noch alljährlich Wagner-Freunde (und auch Schickeria) zu den weltberühmten Festspielen einfinden.

Wagner starb 1883 auf einer Italienreise in Venedig. Das Richard-Wagner-Museum in einem Landhaus in Graupa bei Dresden erinnert an seinen Dresdner Lebensabschnitt. Hier schuf er große Teile der Oper "Lohengrin".