Foto: pixabay.com
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Die Kunsthofpassage in der Dresdner Neustadt

Die Kunsthofpassage in Dresden ist bunt, kreativ und voller Kontraste. Die fünf verschiedenen Höfe decken verschiedene Themengebiete ab und laden mit Cafés, Geschäften und Galerien zum Verweilen ein.

Die Passage verbindet die Alaunstraße 70 mit der Görlitzer Straße 23-25. Wie die Kunsthofpassage entstanden ist, ist nicht ganz klar. Doch eins ist sicher: Die einstigen heruntergekommenen Hinterhöfe wurden zu neuem Leben erweckt. Nun verbinden Sie Leben, Wohnen, Arbeiten und Feiern geschickt miteinander. Für die Umsetzung sind die Dresdner Architekten MüllerMüller, Knerer & Lang, Heike Böttcher und Meyer Bassin verantwortlich. Für das Projekt aus dem Jahre 2001 wurden zusätzlich Künstler wie Viola Schöpe, Annette Paul- André Tempel- Christoph Roßner, Arendt Zwicker und die Steinbildhauer Sandner und Matz angefragt. Diese haben vorrangig die Außenfassaden der Hinterhöfe neu gestaltet.

Die fünf Höfe

Jeder Hof hat einen eigenen Namen und weist ein individuelles Thema auf. Wir stellen Ihnen die Besonderheiten der Komplexe vor.

Der Hof der Tiere

Giraffe, Affe, Kranich und Co.: Im Hof der Tiere ist alles grün. Die Tierreliefs erstrecken sich über die gesamte Hauswand. Eine komplette Affenherde springt von Wand zu Wand über den Kopf einer riesigen Giraffe hinweg.

Hof der Fabelwesen

Dieser Komplex spiegelt den Fluss des Lebens wider. Das Miteinander, kosmische Elemente und Fabelwesen sind die tragenden Elemente der künstlerischen Gestaltung. Die Künstlerin Viola Schöpe gestaltete 900 m² Wandfläche mit Ornamentfliesen.

Hof des Lichts

Metallspiegel wohin man blickt – im Hof des Lichts werden je nach Sonnenstand vielfältige Farben reflektiert. Zudem gibt es zwei Stegbühnen und diverse Projektionsflächen. Diese werden unter anderem für Multi-Media-Performances und Action-Theater genutzt.

Hof der Elemente

Die Künstler Annette Paul, Christoph Roßner und André Tempel haben im Hof der Elemente vor allem das Wasser und Licht in Szene gesetzt. Blaue und gelbe Fassaden mit Alublechen zeugen von dem kreativen Schaffen. Über zahlreiche Regenrohre ergießt sich Wasser durch die Rinnen und wird von einem Wasserbecken aufgefangen – ein Schauspiel für die Sinne.

Hof der Metamorphosen

Zusammen mit der Metallwerkstatt Karlheinz hat der Künstler Arend Zwicker zwei 15 Meter hohe Stelen an der Hausfassade angebracht. In der Oberfläche befinden sich Glasfaserbündel, die abends erleuchtet werden. Zudem hängen 24 verschiedene Papiere in Metallrahmen, die sich im Laufe der Zeit ständig verändern.

Einkaufen in der Kunsthofpassage

Neben der unbeschreiblichen Architektur, lädt die Passage auch zum einkaufen ein. In einem romantischen Labyrinth aus Durchgängen und kleinen Höfen lässt es sich ideal bummeln. Der „schönste Milchladen der Welt“ ist zum Beispiel sehr beliebt oder der ehemalige Werksladen der »Pfundschen Molkerei« in der Bautzner Straße 79.

Adresse

Höfe zwischen
Görlitzer Straße 23-25 und Alaunstraße 70
01099 Dresden

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