Kreuzkirche Dresden (Foto: Bildpixel / pixelio.de)
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Kreuzkirche Dresden

Die Kreuzkirche in der heutigen Form wurde 1764 bis 1792 errichtet. Davor standen auf diesem Platz bereits drei andere Kirchenbauten:

Die Kirche war im 13. Jahrhundert zunächst dem Schutzpatron der Händler und Schiffer, dem heiligen Nikolaus, geweiht. Nach mehreren Neu- und Umbauten erhielt die Kirche 1579–1584 den imposanten Westturm mit einer Höhe von 90 Metern. Im Siebenjährigen Krieg (1756–1763) wurde die Kirche durch das Bombardement der Preußen schwer beschädigt. Der Turm stürzte 1765 während der Bauarbeiten an der Kreuzkirche ein und musste abgetragen werden. Zwischen 1781 und 1788 wurde der Westturm wieder aufgebaut. 1792 folgte die erneute Weihe der Kirche und 1800 waren die Bauarbeiten schließlich vollendet.

Im Zweiten Weltkrieg erneut schwer zerstört, erfolgte der Wiederaufbau zwischen 1946 und 1955. Zur Wendezeit 1989 fanden hier, analog zur Leipziger Nikolaikirche, Friedensgebete statt, in deren Anschluss sich Demonstrationen entwickelten.

Die Kreuzkirche ist Heimstätte des weltbekannten Dresdner Kreuzchores. Vom Turm der Kreuzkirche hat man einen schönen Überblick über die Stadt und das Umland.

Verkehrsanbindung:
Straßenbahnlinien 1, 2, 4 Haltestelle Altmarkt

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