Briesnitzer Kirche

Die Briesnitzer Kirche ist ein historisches Gebäude im neogotischen Stil und befindet sich im Dresdner Stadtteil Briesnitz. Die Kirche wurde zuerst, vermutlich um 1050, als schlichte Kapelle in Holzbauweise errichtet. Mitte des 13. Jahrhunderts entstand eine neue größere Kirche. Vom Ende des 13. Jahrhunderts entstand der Chor und 1470 das Kirchenschiff. 1502 wurde der Turm vollendet.

Bedeutender Umbau im 19. Jahrhunderts

Vom Ende des 19. Jahrhunderts hat ein kompletter Umbau der Kirche stattgefunden. Die Innenausstattung, genau so wie die Kirche, wurde im neogotischen Stil ausgestaltet. Das Kirchenschiff wurde um 1,80 Meter erhöht. Im 1856 wurde erste Orgel von 1622, ein Werk des Orgelbauers Salomon Schmidt, durch einen Neubau der Orgelbaufirma Jahn ersetzt.

1995 bekam Briesnitzer Kirche ihre neue Orgel aus dem historischen Orgelprospekt von 1882  Jehmlich Orgelbau Dresden.

Briesnitzer Friedhöfe

Der heute meist als Innerer Briesnitzer Friedhof bezeichnete Begräbnisplatz entstand aus dem alten Kirchhof. 1879 wurde an der Merbitzer Straße der Äußere Friedhof angelegt, da der alte Friedhof nicht mehr den Anforderungen entsprach.

Unter den Zeichnern und Malern der Briesnitzer Kirche sind berühmte Künstler wie Caspar David Friedrich, der 1825 das Eingangstor des Friedhofes als Motiv für seines Gemälde ausgewählt hat, Johann Clausen Dahl, Adrian Zingg, Christian Leberecht Vogel, Ludwig Richter und Christian Friedrich Gille zu finden.

Verkehrsanbindung: Bus Linie 94 Haltestelle Merbitzer Straße


Bilder: Ekaterina Kuznetsova

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