Totentanz

Der „Totentanz“ ist ein 1,22 Meter hohes und 12,50 Meter breites Sandsteinrelief. Es stellt 27 Figuren der unterschiedlichen Art, so zum Beispiel Vertreter des geistlichen Standes, Landesknechthauptmann, Ratsherren, Bauern, den Tod usw., dar.

Der „Totentanz” wurde in den Jahren 1533 bis 1537 von Christoph Walther geschaffen. Sein ursprünglicher Platz war zwischen der zweiten und dritten Etage des Georgenbaus. Nach dem Brand des Schlosses im Jahre 1701 wurde das Relief abgenommen und an der Friedhofsmauer der Dreikönigskirche angebracht. Von dort aus musste es zum „Inneren Neustädter Friedhof“ weichen, da eine neue Dreikönigskirche gebaut wurde.

Der „Totentanz” wurde mehrfach, zum Teil auch mit Zement, restauriert. Die letzten vier Figuren wurden durch Johann Emanuel Brückner im Jahre 1720 als freie Kopien erschaffen. Nach einer kompletten Restaurierung und Konservierung wurde das Relief 1991 im Altarraum der Dreikönigskirche angebracht.

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