Festung Dresden

Unter Friedrich August II. (Nachfolger Augusts des Starken) gelangte der Festungswall Mitte des 18. Jahrhunderts in den Besitz von Heinrich von Brühl. Er ließ die Kasematten verfüllen, um auf ihnen einen prächtigen Garten, später als „Brühlsche Terrasse” bezeichnet, anzulegen.

Bereits Mitte der 1960er Jahre fanden Ausgrabungen und Untersuchungen der Festungsanlagen statt, die mit der Gründung des „Dresdner Vereins Brühlsche Terrasse” 1991 intensiviert wurden. Seit Oktober 1990 sind die Kasematten zugänglich und bieten Touristen und Dresdnern die Möglichkeit einer Stadtbesichtigung der etwas anderen Art.

Unter der Brühlschen Terrasse liegt mit der Festung Dresden der wohl älteste erhaltene Teil Dresdens. In den scheinbar unterirdischen Räumen laden steinerne Zeugen der Renaissance zu einem spannende Rundgang ein.

Modelle der ehemaligen Festungsanlage verdeutlichen die Verteidungsstrategie der Dresdner Bastionsbefestigung. Neben der alten Stadtgrabenbrücke sind vor allem die Kanonenhöfe der kleinen Bastion und die riesigen Kasematten von besonderem Interesse.

Den Besucher erwarten auch eine Gießerei, ein „Festungstelefon“, ein altes „Wasserklosett“, ein Wendelstein mit alten Steinmetzzeichen, ein Hochwassertor und viele weitere spannende Entdeckungen.

In der „Schwarzen Tonne” der Gießerei steht das originale Moritzmonument: Einst an der Festungsmauer der Venusbastion angebracht, befindet sich dort aus konservatorischen Gründen heute eine Kopie.

Kontakt:
Museum Festung Dresden
Georg-Treu-Platz 1, 01067 Dresden
Tel.  0351 - 438 370 320   |   Fax  0351 - 438 370 321
E-Mail  festung.dresden@schloesserland-sachsen.de

Öffnungszeiten:
Tägl. 10 – 18 Uhr

Eintrittspreise:
5 EUR / ermäßigt 2,50 EUR

Verkehrsanbindung:
Straßenbahnlinien 3, 7 Haltestelle Synagoge

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