Partnerstädte von Dresden

Städtepartnerschaften stehen für Verständigung und Bereicherung. Sie sind die ideale Basis, um andere Länder und Kulturen kennen zu lernen. Dresden hat insgesamt 13 Partnerstädte in Europa, Afrika, Asien und Amerika.

Schüleraustausch, gemeinsame Projekte, Kooperation von Wirtschaft und Politik sowie gemeinschaftliche Verbände: Dresden und seine Städtepartner ziehen an einem Strang. Vor allem gemeinsame europäische Fachprojekte sollen die Partnerschaften weiter intensivieren.

Dresden unterhält insgesamt 13 Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

  • Coventry, Großbritannien (seit 1959)
  • Breslau, Polen (seit 1959)
  • St. Petersburg, Rußland (seit 1961)
  • Skopje, Makedonien (seit 1967)
  • Ostrava, Tschechien (seit 1971)
  • Brazzaville, Kongo (seit 1975)
  • Florenz, Italien (seit 1978)
  • Hamburg, Deutschland (seit 1987)
  • Rotterdam, Niederlande (seit 1988)
  • Strassburg, Frankreich (seit 1990)
  • Salzburg, Österreich (seit 1991)
  • Columbus/Ohio, USA (seit 1992)
  • Hangzhou, China (seit 2009)

Coventry: Diese Partnerschaft steht für Versöhnung und Frieden. Sowohl Dresden als auch Coventry haben im Zweiten Weltkrieg schwer gelitten und haben sich seit 1959 als Partner verbunden.

Breslau: Eine der ältesten Partnerschaften hat Dresden seit 1959 zu Breslau. Lediglich 270 Kilometer trennen die beiden Städte – ein guter Grund zusammenzukommen. Zwischen den beiden Stadtverwaltungen herrscht ein reger und ständiger Austausch.

St. Petersburg: Nach St. Petersburg werden jedes Jahr zahlreiche Schüler- und Studentenaustausche organisiert. Begegnungen finden zudem auf musikalischer und wissenschaftlicher Ebene statt.

Skopje: 1967 konnte Dresden die mazedonische Hauptstadt als Partner begrüßen. Die alte Kulturstadt bietet Kontakte zu Musikern, Künstlern und Sportlern. Doch auch auf Verwaltungsebene besteht ein guter Kontakt.

Ostrava: Vereine und Clubs stehen mit Ostrava in Tschechien in engem Kontakt. Die Tschechisch-Deutschen Kulturtage verkörpern die Verbindung und auch bei der Tourismusmesse in Dresden spielt die tschechische Partnerstadt immer eine große Rolle.

Brazzaville: Diese Städtepartnerschaft besteht seit der Wende. Vor allem in den vergangenen Jahren ist diese Partnerschaft wieder aufgeblüht. Zum Dresdner Stadtjubiläum im Jahr 2006 kam zum Beispiel Bürgermeister Hugues Ngouelondele nach Dresden.

Florenz: Das Elbflorenz und Florenz gehören zusammen. Daher pflegen beide Metropolen die Partnerschaft seit 1978. Erst 2013 sind Schüler der Waldorfschule in die Stadt der Toskana gefahren.

Hamburg: Die Elbe verbindet! Über fünfzig Hamburger Firmen sind inzwischen in Dresden ansässig. Die Hamburgisch-Dresdner Kontakte sind durch privates und unternehmerisches Engagement geprägt.

Rotterdam: Der Schwerpunkt der gemeinsamen Beziehung liegt hier in regelmäßigen Treffen von Jugendgruppen. Die Aufführung eines Tanz- und Theaterstückes mit Jugendlichen aus Rotterdam auf einer Dresdner Bühne oder diverse künstlerische Projekte untermauern die Verbindung.

Straßburg: 1990 wurde diese Zusammenarbeit beschlossen. Schüler- und Jugendaustausche sind eine feste Größe.

Salzburg: Die kulturellen Traditionen verbindet Dresden mit der Mozartstadt. Salzburger Musiker konnten sich 2014 zum Beispiel auf ein gemeinsames Konzert der Singakademie Dresden und des Volksliedchores "Hanns-Eisler" freuen.

Columbus: Verbindungen zwischen den Universitäten, Schülern und Sportlern, aber auch individuelle Projekte beleben diese junge Städtepartnerschaft mit dem Mittleren Westen.

Hangzhou: Seit 2009 pflegt Dresden auch eine Partnerschaft mit China. Die Stadt Hangzhou ist somit die 13. Partnerschaft und bereichert vor allem die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft.