Der Dresdner Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof in Dresden schreibt als größter Personenbahnhof der Stadt Geschichte. Nachdem der Verkehrsknotenpunkt im Jahr 1898 den Böhmischen Bahnhof ersetzte, trug er fortlaufend zum repräsentativen Konzept als Dreh- und Angelpunkt der Stadt bei. Besonders markant ist die Verbindung aus Insel und Kopfbahnhof. Durch teflonbeschichtete Glasfasermembranen unterscheidet sich der Bahnhof maßgeblich von zahlreichen anderen Bahnhöfen. Doch nicht nur die architektonischen Besonderheiten zeichnen das Bauwerk aus.

Hauptbahnhof Dresden // Nachtaufnahme

Bildrechte: Landeshauptstadt Dresden © Sylvio Dittrich

Die geschichtliche Entwicklung des Dresdner Hauptbahnhofs

Nachdem der Dresdner Hauptbahnhof von 1892 bis 1898 durch Sieger eines Architekturwettbewerbs in seinem heutigen Stil errichtet wurde, erfolgten in den 1930er kleine Änderungen. Schmuckelemente wurden beseitigt. Nach einem Rückbau der südlichen Durchfahrtshalle wurde das Bahnhofsgelände um einen neuen Außenbahnsteig erweitert. Doch der Bauerfolg dauerte nicht lange an. Im Februar 1945 wurde der Hauptbahnhof während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Bis zur Mitte der 1950er Jahre war der Wiederaufbau des Bahnhofs weitgehend abgeschlossen. Rund um die Jahrtausendwende erlebte der Hauptbahnhof zahlreiche Umgestaltungsmaßnahmen. Seitdem wurden Bereiche wie das Gleistragwerk der Südhalle komplett erneuert, während die nördliche Erdgeschossfassade wieder hergestellt wurde.

Bahnverbindungen im Überblick

Die Bahnstrecke zwischen Decin und Dresden Neustadt verläuft ebenfalls in Richtung Prag. Die ICE-Linien 50 und 55 bedienen Städte wie Erfurt, Eisenach, Mainz, Wiesbaden, Dortmund, Wuppertal oder Hannover. Im Regional- und S-Bahn-Verkehr sind 14 unterschiedliche Linien unterwegs, die unterschiedliche Destinationen ansteuern. Einige Verbindungen führen nach Görlitz oder in Richtung Hof. Andere Bahnlinien enden in Hoyerswerda, Cottbus oder Kamenz. Städte wie der Kurort Altenberg oder Leipzig sind weitere Teile der Städteverbindungen. Tagtäglich wird der Dresdner Hauptbahnhof von etwa 60.000 Bahnreisenden frequentiert. Am häufigsten wird Leipzig mit der S-Bahn angesteuert. Jeder einzelne Passagier profitiert von den Vorzügen eines Bahnhofs, der für seine Architektur mittlerweile mehrere Auszeichnungen auf seinem Konto verbuchen konnte. Der im Jahr 2007 verliehene Renault Traffic Future Award oder der Titel als "Bahnhof des Jahres 2014" sind nur einige Preise unter vielen.

Innenansicht vom Hauptbahnhof in Dresden

Bildrechte: Landeshauptstadt Dresden © Sylvio Dittrich

Nach Herzenslust im Hauptbahnhof Dresden shoppen

Doch nicht nur als Verkehrsknotenpunkt setzt der Hauptbahnhof in Dresden Maßstäbe. Wer sich im Dresdner Bahnhof ins Einkaufsgetümmel stürzen möchte, kommt vor, nach oder auch ohne Zugreise auf seine Kosten. Unzählige Restaurants stehen bereit, um hungrige Besucher mit asiatischen Spezialitäten, einem köstlichen Döner oder frischen Backwaren zu verwöhnen. Apotheken, Fast-Food-Restaurants oder Modegeschäfte locken mit einer riesigen Vielfalt an Waren. Blumenhändler und Kundenzentren großer Bahnunternehmen stehen bei Fragen und Problemen der Passagiere Rede und Antwort. Zusätzlich öffnen Geschäfte für Büroutensilien, Einkaufsmärkte oder Geschenke-Shops im Hauptbahnhof in Dresden ihre Tore. Diese Vielfalt an Geschäften zeichnet den Hauptbahnhof der Landeshauptstadt Sachsens nicht nur als wichtiges Verkehrszentrum aus. Wer wichtige Einkäufe erledigen oder die Unterstützung von Service-Centern der Deutschen Bahn benötigt, findet vor Ort im Handumdrehen den richtigen Ansprechpartner.