Die schönsten Winterwanderungen in und um Dresden

Der Winter naht, die Kälte kommt. Doch mit dem ersten Schnee, der die Landschaft in traumhaftes Weiß hüllt, zeigen sich viele versöhnlich mit der kalten Jahreszeit. Warum also nicht die herrliche Landschaft mit einer erfrischenden Wanderung genießen? Schließlich ist eine Winterwanderung gesund, kostengünstig und für alle Altersgruppen geeignet. Welche Wanderwege in und um Dresden die schönsten sind, verraten wir Ihnen hier!

Die richtigen Bedingungen

Das Schöne an Winterwanderungen ist ihre Einfachheit: Oftmals reichen simple Wanderwege, eine Thermoskanne, wintertaugliche und wärmende Kleidung sowie das richtige Schuhwerk. Profis setzen bei Ihren Wanderungen durch extreme Bedingungen auf das Zwiebelprinzip. Demnach werden mehrere Lagen an Kleidung übereinander angezogen und den Temperaturen während des Wanderns angepasst. Dabei ist die Außentemperatur entscheidend: Während Fortgeschrittene mit Graden unter null keine Probleme haben, sollten Anfänger und Hobby-Spaziergänger auf eine moderate Temperatur von sieben bis vier Grad achten. Bei Glatteis sollten Sie generell auf eine Wanderung verzichten.

Die schönsten Wanderwege um Dresden

Im Winter lädt das Elbsandsteingebirge in seine herrlich verträumte, märchenhafte Landschaft ein. Das Gebirge ist etwa eine Autostunde von der Landeshauptstadt entfernt. Im Sommer ist die Sächsische Schweiz oftmals überfüllt, weshalb immer mehr Wanderer den Nationalpark im Winter für sich erschließen. Oftmals ist dann kaum eine Menschenseele weit und breit und die vom Winter verwunschene Landschaft kann alleine – ganz meditativ – für sich erkundet werden. Doch Achtung: Die Wege im Elbsandsteingebirge werden bei Schneefall nicht geräumt, daher ist gutes Schuhwerk und Vorsicht beim Wandern geboten.

Ein weiteres, geeignetes Ziel für eine ausgedehnte Winterwanderung ist die Route zum Triebenberg. Für die etwa acht Kilometer lange Wanderung ist keine Grundkondition erforderlich und daher für Anfänger wie Profis gleichermaßen schaffbar. Vor allem der Weg durch die offenen Wiesen mit Ausblick auf Dresden und die Region macht die Route zu einer idealen Winterwanderung.

Geeignete Routen innerhalb Dresdens

Eine beliebte Route durch das Stadtgebiet Dresdens ist der Hochwasserlehrpfad. Mit ihren knackigen drei Kilometern ist die Route verhältnismäßig kurz, hat aber viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Angedacht ist der Pfad als Erinnerung an das Hochwasser im Jahre 2002 und soll unter anderem über die Entstehung von Hochwasser aufklären. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten wie etwa der Semperoper, dem japanischen Palais sowie dem Canaletto-Blick ist der Hochwasserlehrpfad gleichzeitig lehr- wie auch attraktionsreich.

Wer Natur sehen, die Stadt jedoch nicht groß verlassen möchte, dem sei die Route durch den Zschonergrund empfohlen. Das Landschaftsschutzgebiet liegt im Westen der Landeshauptstadt. Die Route erstreckt sich zwischen den Ortsteilen Kemnitz und Zöllmen und ist sehr beliebt bei Wanderfreunden. Start der neun Kilometer langen Wanderung ist an der Zschoner Mühle und geht vorbei an Streuobstwiesen, dem Pennricher Weg und endet wieder an der Zschoner Mühle. Die Route ist vor allem durch den Blick auf das Elbtal und die vielen verschiedenen Stationen rund um Steinbruch und Hängebrücke interessant.

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