Geld im Urlaub: So haben Sie ihre Finanzen im Griff!

Die Sommerzeit bedeutet für viele Deutsche: Urlaubszeit. Vor allem Familien mit schulpflichtigen Kindern planen ihren Urlaub in den Sommerferien, die bekanntlich in den wärmsten Monaten des Jahres liegen. Doch auch andere Urlaubswillige verreisen gerne zur Sommerzeit. Angenehme Temperaturen und neue Eindrücke regen die Reiselust an. Eine Frage taucht in diesem Zusammenhang aber immer wieder auf: Wie bezahlen ich im Urlaub?

Urlaub ist Vergnügen. Und Vergnügen kostet Geld. Daher sollten Sie, speziell bei größeren Reisen, ihre finanzielle Situation genauer unter die Lupe nehmen. Wie bezahlen Sie im Urlaub, mit Kreditkarte oder in Bar? Wie viel Geld benötigen Sie für ihren Reisetrip? Und wie ist es um Fremdwährungsgebühr im Urlaub bestellt?

Diese Fragen mögen zu Anfang sehr vage klingen, aber im Ausland und gerade in Ländern außerhalb der Eurozone sollten Sie sich vorab Gedanken um ihren Finanzhaushalt machen. Soll es beispielsweise in die Vereinigten Staaten oder nach Asien gehen, kommen Sie mit dem Euro oder Ihrer Girocard nicht weit. In diesem Szenario muss es dann schon die entsprechende Landeswährung oder eine passende Kreditkarte sein.

Apropos Kredit, sollten Sie einen umfangreicheren Urlaub planen, muss natürlich das nötige Kleingeld vorhanden sein. Weist Ihre Haushaltskasse allerdings zum Zeitpunkt der Reise einige Defizite auf, kann dieser Umstand mithilfe eines Urlaubskredits ausgemerzt werden. Urlaubskredite eignen sich prinzipiell für jede Art von Urlaub und können individuell zugeschnitten werden. So können Sie die Laufzeit und monatliche Rate ganz persönlich anpassen.

Wie sollten Sie im Urlaub bezahlen?

Die Art und Weise Ihrer Bezahlmethode im Urlaub hängt stark von Ihrem Zielort ab. Vor allem die lokale Währung sowie die Anzahl an Geldautomaten und Wechselbüros spielen eine äußerst wichtige Rolle. Ist ein Land im Euroraum die Destination, können Sie ganz normal mit dem Euro in bar bezahlen. Das notwendige Geld für den Urlaub können Sie entweder schon in der Bundesrepublik abheben und in das Zeil einführen.

Jedoch sollen Sie bei längeren Reisen Vorsicht walten lassen. Innerhalb der Europäischen Union gilt das Gesetz, dass nur Bargeld in Höhe von maximal 10.000 Euro mit sich geführt werden darf. Beträge, die diese Obergrenze überschreiten, müssen vorab bei der Zollbehörde des jeweiligen Landes angemeldet werden.
Eine Bankkarte als Bezahlmöglichkeit bietet sich im Normalfall ebenfalls an. Komplizierter wird es, wenn die Reisedestination einige Unterschiede in der Akzeptanz der Kartenarten vorweist. Daher ist es ratsam, diesen Umstand vor dem Reiseantritt genauestens zu überprüfen. Wie es um die Gebühren beim Bezahlen oder Abheben per Karte bestellt ist, sollten Sie ebenfalls berücksichtigen.

Im Idealfall sollten Sie mindestens zwei verschiedene Bezahloptionen bereithalten. Wenn ein Händler keine Kartenzahlung akzeptieren sollten, können Sie immer noch auf Bargeld ausweichen. Umgekehrt können Sie auf die Kreditkarte umsteigen, wenn das Bargeld gerade nicht ausreicht.

Bargeld tauschen und abheben

Euro in die Landeswährung tauschen oder Geld am Automaten abheben? Beide Varianten können Sie anwenden. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten. Beim Umtausch von Geld sollten Sie sich unbedingt über den Wechselkurs informieren. Das gilt insbesondere vor Ort im Ausland. Es kann vorkommen, dass ausländische Wechselstuben den aktuellen Kurs nicht ganz so genau nehmen.

Gebühren im Urlaub

Geld und Urlaub führen oftmals zu Gebühren, die auf unterschiedliche Art und Weise anfallen. Tätigen Sie etwa eine Transaktion mit ihrer Bankkarte in einem Land, das eine andere Währung hat, fällt die sogenannte Fremdwährungsgebühr an. In der Regel beträgt diese ein bis zwei Prozent. Wenn Sie also mit einer deutschen Kreditkarte in einem Land außerhalb des Euroraums einkaufen, wird diese Gebühr auf den Plan gerufen.

Eine weitere Gebühr ist die Abhebegebühr. Diese müssen Sie unter Umständen zahlen, wenn Sie mit Ihrer Bankkarte Geld am Automaten abheben. Allerdings hängt diese Gebühr von Ihrer Bank ab. Sie umfasst in den meisten Fällen einen fixen Prozentsatz von ein bis zwei Prozent.

Die sogenannte Automatengebühr komplettiert die potenziellen Gebühren im Urlaub. Dieses ist losgelöst von Ihrer Bank. Sie wird von anderen Finanzinstitutionen in einigen Ländern erhoben und geht somit von den Betreibern des Automaten aus. Sie müssen quasi eine Nutzungsgebühr als fremder Kunde bezahlen. Die Gebühr pendelt sich oft zwischen ein und fünf Euro ein.

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