Schwacher Saisonstart bei Dynamo Dresden: Wird das noch was?

Im Fußball läuft nicht immer alles rund, obwohl sich alles um das proverbiale Runde dreht. Davon kann aktuell Dynamo Dresden ein wehmütiges Lied singen. Denn den Saisonstart hat die schwarzgelbe Elf gehörig vermasselt. Nun steht die Frage im Raum, ob sie überhaupt das Blatt noch wenden können oder der schmachvolle Abstieg bereits vorprogrammiert ist. Dabei war die Stimmung im Team zu Beginn der Spielzeit noch durchaus optimistisch. Auch Fans hatten Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Jungs und ließen Wettanbietern mit PayPal hoffnungsvoll ihre Einsätze zukommen. Dieser Artikel klärt auf, was schiefgelaufen ist und wie es jetzt weitergehen könnte.

Zwei Spiele und keinen Schritt weiter

Eigentlich waren die Spieler des Vereins zuversichtlich, in den ersten Spielen der Saison eine akzeptable Anzahl an Punkten einspielen zu können. Doch diese Hoffnung verbaute sich die Mannschaft selbst. Von zwei Spielen ging kein einziges siegreich aus und die Dresdener sammelten sage und schreibe null Punkte ein. Schlechter hätte es für die Mannschaft wohl nicht ausgehen können. Erst besiegte sie der 1. FC Nürnberg mit 1:0 und dann mussten sie sich mit 4:2 auch gegen den Karlsruher SC geschlagen geben. Nach diesem Match war die Enttäuschung sowohl Spielern als auch Trainer ins Gesicht geschrieben. Diese Saison hatte es eigentlich aufwärts gehen sollen für die Mannschaft, die schon die letzten zwei Saisons um ihren Platz in der 2. Bundesliga hatte bangen müssen.

Sieg gegen Dassendorf beweist Können

Trotzdem scheint der Mut die Spieler nicht vollends verlassen zu haben. Bereits im Interview nach der Karlsruhe-Niederlage erklärte Abwehrspieler Jannik Müller, dass die Mannschaft auf ihr grundlegendes Spiel stolz sein könne - auch wenn das Ergebnis letzten Endes nicht in ihrem Sinne gewesen sei. Technik und Zusammenhalt der Mannschaft habe auf jeden Fall gepasst. Das wurde auch im DFB-Pokalspiel gegen den TuS Dassendorf deutlich: Hier konnten die Dresdner endlich einen Gegner mit 3:0 vom Platz fegen und beweisen, dass sie auch anders können. Das Publikum hätte es auch nicht anders erwartet: Schließlich galt die Sachsen-Elf bei dieser Zusammenkunft bereits im Vorhinein als der absolute Favorit und hätte maßlos ihr Ziel verfehlt, wenn sie das Match nicht für sich entschieden hätte.

FC Heidenheim: Die nächste Challenge folgt sogleich

Auf ihren Lorbeeren ausruhen kann sich die Mannschaft allerdings nicht: Schon am 18.08. trifft sie auf den FC Heidenheim, der ihr als Widersacher absolut gewachsen ist. Das Spiel gegen diesen Gegner ist also entscheidend dafür, ob das Team weiterhin einen Abstiegskampf ausfechten muss oder endlich in ein sanfteres Fahrwasser gerät. Die Zuschauer möchten hoffen, dass der Dynamo bis dahin an seinen Schwächen gearbeitet hat, damit der gegnerische FC ihn nicht zum Frühstück verspeist. Dazu gehört auch, eine erspielte Führung halten zu können - schließlich war es wirklich bitter zu sehen, wie die Elf ihren verdienten Vorsprung bis zum Ende des Matches wieder an Karlsruhe abgeben musste.

Fazit: Die Fans stehen weiterhin hinter Dynamo Dresden. Mit Spielen wie dem gegen TuS Dassendorf beweisen die Jungs, dass sie es nach wie vor in sich haben. Es ist ihnen noch möglich, das Ruder herumzureißen - sie müssen sich eben dafür anstrengen.

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