Saisonprognose Dynamo Dresden

Dynamo ist Dresden, Dresden ist Dynamo! Das ist das Motto des Zweitligisten aus Dresden und dies soll ganz Deutschland hören. Kein Wunder also, dass es in Dresden einem Hexenkessel gleicht. Doch was können wir in dieser Saison von Dynamo erwarten? Wir geben euch eine Analyse der letztjährigen Saison und einen Ausblick auf die laufende Saison.

Rückblick auf die vergangene Saison

Die vergangene Saison war keine Leichte, was man auch anhand der Trainerwechsel sehen konnte. Nachdem man nach zwei Spieltagen in der Liga drei Punkte verbuchen konnte, konnte man noch zufrieden sein. Mit dem Pokal-Aus gegen den Regionalligisten Rödinghausen war es aber auch das Ende für Trainer Neuhaus, der im Sommer 2015 Dresden von der dritten in die zweite Liga buxierte und mit ihnen die beste Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte spielte. Auf Neuhaus folgte, zumindest interimsweise, Cristian Fiél für die Partie gegen den 1. FC Heidenheim.

Man verpflichtete Maik Walpurgis als neuen Trainer, doch auch dieser konnte nach einem guten Start mit drei Siegen in den ersten vier Spielen die Form nicht halten. Mit der 2:0-Niederlage hat sich dann auch das Kapitel Walpurgis in Dresden erledigt. Es folgte wieder Cristian Fiél, der nun nicht nur Interimstrainer war, sondern der offizielle Nachfolger von Walpurgis wurde.

In den letzten elf Spielen der Dresdner konnte das Team unter Fiél 16 Punkte holen und kassierte lediglich drei Niederlagen.

Am Ende der Saison 18/19 belegte man mit 42 Punkten den elften Tabellenplatz. Ein zufriedenstellendes Ergebnis in Anbetracht des Saisonverlaufs.

Was ist in dieser Saison zu erwarten?

Im Sommer hinterließ Markus Schubert eine Lücke auf der Torhüterposition, doch diese konnte mit Kevin Broll vielversprechend gefüllt werden. Dieser war einer der besten Keeper der letztjährigen Drittligasaison bei Sonnenhof Großaspach.

Nach den ersten 7 Spieltagen ist es zwar schwer eine erste Tendenz für den Verlauf der Saison zu geben, jedoch belegt man mit 9 Punkten den 11. Tabellenplatz und ordnet sich wieder im Tabellenmittelfeld der zweiten Liga ein. Doch das heißt nicht, dass man jenseits von Aufstieg und Abstieg steht. Denn betrachtet man die aktuelle Tabelle etwas genauer, kann man feststellen, dass es lediglich zwei Punkte auf den vierten Tabellenplatz sind und man damit in der Nähe des Relegationsplatzes ist.

Zudem hat man die erste Runde des DFB-Pokals gegen den Oberligisten Dassendorf locker überstanden.

Blick auf die Quoten

Wirft man einen Blick auf die Quoten, fällt auf, dass auch die Wettanbieter Dynamo im Mittelfeld der Tabelle sehen.

Da Bwin der Hauptsponsor der Dresdner ist, betrachten wir in dem Fall ihre Quoten. Hierbei liegen die Quoten für einen Aufstieg bei einer 21.00 Quote. Lediglich Aue, Regensburg, Bochum und Wiesbaden haben eine höhere Quote für den Aufstieg. Daraus lässt sich deuten, dass sie nicht unbedingt als Aufstiegskandidat zählen. Doch sie zählen auch nicht als Abstiegskandidaten. Zwar ist die Quote hier bei 6.00, doch es gibt zahlreiche Klubs, die eine niedrigere oder gleich hohe Quote haben.

Fazit

Für Dynamo Dresden gilt es, die Heimstärke auch auf fremden Plätzen zu zeigen. Daheim konnte man in den ersten vier Spielen bereits 7 Punkte gewinnen und ist damit auf dem 6. Tabellenplatz der Heimtabelle. Auswärts hingegen konnte man in drei Spielen noch nicht gewinnen. Lediglich zwei Punkte aus drei Spielen sind ausbaufähig. Insgesamt wirkt das Team unter Trainer Cristian Fiél wesentlich harmonischer und eingespielter. Es bleibt spannend zu sehen, ob die Dresdner den geringen Abstand zu den Aufstiegsplätzen realisieren und vielleicht sogar verkürzen kann. Sicher ist aber, dass sie im Normalfall nichts mit dem Abstieg zu tun haben sollten.

Zurück