Professionalität beim Produktdesign. Was bedeutet das eigentlich?

Wer heutzutage eine Produktidee zur Marktreife führen möchte, muss unzählig viele Schritte gehen, damit aus Idee und Innovation auch ein Produkt werden kann. Das Produktdesign gehört an dieser ebenso dazu wie Patentwesen, Vertrieb und Marketing. Doch was hat es eigentlich mit einem professionellen Produktdesign auf sich und welche großen Dresdner Vorbilder sind mit ihren Erfindungen weit über die Grenzen hinaus bekannt?

Dresden hat eine ganze Reihe an namhaften Söhnen und Töchtern. Eine Statue von Martin Luther befindet sich vor der Kirche Notre Dame. Für Ortsfremde weniger bekannt sind hingegen die Erfinder, die aus der Stadt stammen und Produkte wie Mundwasser, Zahncreme und Christstollen erfunden haben.

Namhafte Erfindungen aus Dresden. So viel Innovationsgeist steckt in der Stadt

Warum sich die innovativen Geister aus Dresden überhaupt mit Produktdesign und Co. auseinandersetzen sollten, liegt auf der Hand – nämlich um genauso erfolgreich zu sein, wie ihre berühmten, regionalen Vorbilder dies einst waren.

1892 erfand Richard Seifert in Dresden das Mundwasser, das Karl August Lingner anschließend als Odol-Produkt auf den Markt gebracht hat. 1907 legte der Dresdner Apotheker Ottomar Heinsius von Mayenburg mit der Zahncreme nach. Nötig wurden die Erfindungen rund um die Zahnpflege vermutlich nicht zuletzt wegen der vielen, süßen Köstlichkeiten aus der Stadt: 1474 gab es erstmals den Dresdner Christstollen, seit 1823 gibt es die Milchschokolade von Jordan & Timaeus und 1912 brachten die Gebrüder Hörmann das Russisch-Brot auf den Markt. Darüber hinaus brachte Melitta Bentz 1908 die Filtertüte auf den Markt. 1899 gab es den ersten Büstenhalter aus Dresden – von Christine Hardt.

Das Produktdesign mischt Technik und Optik

Beim Produktdesign geht es darum, ein technisch einwandfreies Produkt optisch ebenso darzustellen und mit allen notwendigen Details auszustatten, um die Marktreife dafür zu erreichen. Was auf den ersten Blick abstrakt anmutet, kann in wenige praktische Punkte gefasst werden:

  • Produkttechnik
  • Produktdesign
  • Produktdokumentation

An der Produkttechnik wird mit dem Ingenieur gefeilt

An den Details der Produkttechnik wird in der Praxis häufig mit dem Ingenieur gefeilt, der im Übrigen nicht zwingend der Erfinder mit der zündenden Idee gewesen sein muss, sondern auch „nur“ die Idee in ein fassbares Konstrukt umgesetzt haben kann. Der Ingenieur ist also für die technische Umsetzung der Theorie verantwortlich. Dabei geht es nicht nur um die Funktionalität, sondern auch um Möglichkeiten der Fertigung. Als Faustregel gilt: Serienfertigungen sind wirtschaftlicher als Einzelfertigungen; auf bestehenden Maschinen zu produzieren ist effizienter als neue Maschinen zu fertigen oder lange Rüstzeiten in Kauf zu nehmen.

Vom Produktdesign hängt auch der Markterfolg ab

Beim Produktdesign geht es zum einen um die Optik des Produkts, deswegen gibt es auch Spezialformen wie etwa das Industrie- und Textildesign. Zum anderen sind es die Details, die an dieser Stelle je nach Produktgruppe eine Rolle spielen können. Kommt das fertige Produkt in Berührung mit Lebensmitteln, müssen Material und Fertigung anderen Richtlinien folgen als beispielsweise in der Produktion von Werkzeugen. Lebensmittelechte Materialien und eine Fertigung nach speziellen Hygienerichtlinien bestimmen das Produktdesign in der Lebensmittelbranche, die Sicherheit des Produkts ist ein entscheidender Faktor bei Spielzeugen, Werkzeugen oder anderen Nutzartikeln.

Bei der Produktdokumentation bereits zu Beginn an die Internationalisierung denken

Viele Produkte, die neu auf den Markt kommen, schränken sich bereits zu Beginn ihres wirtschaftlichen Erfolgs dadurch ein, dass sie nicht skalierbar oder nicht internationalisierbar sind. And der Skalierbarkeit krankt ein Produkt, wenn es ausschließlich in Handarbeit gefertigt werden kann, denn dann sind die Stückzahlen durch die manuelle Produktionskraft gedeckelt. An der Internationalisierung scheitert ein Produkt, wenn der Name international bereits anderweitig belegt ist – oder, wenn die Dokumentation nicht hochprofessionell erfolgt.

Tipp: Die Zusammenarbeit mit einem Übersetzungsbüro, das eine Zertifizierung nach ISO 9001 und ISO 17100 hat, sorgt für eine perfekte Produktdokumentation – und zwar unter Einsatz eines Übersetzers, eines Lektors und eines Projektmanagers. Diese personelle Ausstattung stellt in der Regel auch sicher, dass die benötigte Übersetzung fristgerecht geliefert wird.

Die Übersetzung von technischen Inhalten stellt dabei die Königsdisziplin dar, weswegen es in jedem Fall von Vorteil ist, wenn die technische Übersetzung von einem versierten Übersetzungsbüro übernommen wird. Die Expertise sorgt dafür, dass technische Inhalte korrekt und einheitlich in die erforderlichen Zielsprachen übersetzt werden. Das sorgt beispielsweise bei Gebrauchsanweisungen für die Sicherheit der Nutzer und bei Anleitungen für Spaß am Produkt. Beide Faktoren sind entscheiden für den Produkterfolg und damit für das Unternehmen, das dahinter steht.

Ein professionelles Übersetzungsbüro sichert einem Erfinder die Chance, sein Produkt auch international bekannt zu machen. Die Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 17100 sind wichtige Qualitätsmerkmale.

Darüber hinaus macht es Sinn, mit einem Übersetzungsbüro zusammenarbeiten, das viele Sprachen bedient. Das ermöglicht nicht nur die Internationalisierung in ein Zielland, sondern schafft auch einen validen Partner für den Fall, dass weitere, ausländische Märkte erschlossen werden sollen. Günstig und zielführend ist es darüber hinaus, alle Übersetzungsleistungen rund um ein Produkt an einen Dienstleister zu geben. Nur wenn Produktverpackung, Anleitung, Dokumentation und alle weiteren Schriftwerke rund um das Produkt in einer Hand sind, kann ein einheitliches Wording gewährleistet werden.

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