Lohnt sich ein Auto in Dresden?

Rund zwei Drittel der Haushalte in Dresden haben mindestens ein Auto. Doch in Zeiten, in denen Fahrverbote diskutiert werden und die Benzinpreise unaufhörlich steigen, hinterfragen immer mehr Menschen, ob sich ein eigenes Auto in Dresden überhaupt lohnt. Denn es gibt einige Alternativen und neue Mobilitätslösungen, mit denen man sich ebenfalls hervorragend in Dresden und Umgebung fortbewegen kann. Doch wer sollte wirklich auf ein eigenes Auto verzichten und für wen lohnt es sich weiterhin? In diesem Artikel gehen wir der Frage auf den Grund.



Die Kosten für das eigene Auto


Ein Argument gegen ein eigenes Auto sind die hohen Kosten. Selbst ein preiswerter Kleinwagen verursacht Kosten von mehreren hundert Euro im Monat. Denn neben dem Sprit muss man natürlich auch den Wertverlust, die Versicherungsprämie und die Kosten für Wartungen und Verschleiß mit einbeziehen. Wer die Gesamtkosten seiner Mobilität berechnet, sollte also realistische Werte für die einzelnen Positionen ansetzen, anstatt nur grob zu überschlagen. Nur so hat man eine Basis für den Vergleich. Allerdings kann man die Gesamtkosten für das eigene Auto ein wenig optimieren, indem man einen Versicherungsvergleich nutzt und für die Ersatzteile auf Autoverwertungen zurückgreift, anstatt diese über den Hersteller zu beziehen. Ein Autoverwerter ist übrigens nicht nur eine gute Anlaufstelle, um ein wenig Geld zu sparen. Es ist auch im Sinne der Nachhaltigkeit, dass Teile im guten Zustand weiterhin verwendet werden.



Carsharing als Alternative?

In den letzten Jahren haben sich einige Anbieter etabliert, die Carsharing in Dresden anbieten. Zwar ist die Abdeckung noch nicht so groß, wie beispielsweise in Hamburg, Berlin oder München. Doch mittlerweile gibt es die Möglichkeit, fast überall in Dresden ein Fahrzeug zu bekommen. Die Preise variieren dabei je nach Anbieter. Besonders sinnvoll ist ihre Nutzung als Ergänzung zum ÖPNV oder zum Fahrrad. Wer jeden Tag ein Auto braucht, um zur Arbeit zu pendeln, wird bei den meisten Carsharing-Modellen draufzahlen. Doch bei einem geringeren Mobilitätsbedarf kann es sich lohnen, auf ein eigenes Auto zu verzichten und Carsharing als Alternative zu nutzen.



Der ÖPNV in Dresden

Die Dresdner Verkehrsbetriebe gewährleisten ein umfangreiches Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie sorgen dafür, dass viele Menschen ohne Stau zur Arbeit kommen. Gerade in der Rushhour sind sie eine hervorragende Möglichkeit, um sich im Stadtgebiet zu bewegen. Wer regelmäßig außerhalb des Kernbereichs der Dresdner Verkehrsbetriebe unterwegs ist, kann sich aber nicht auf sie verlassen. Das gilt übrigens auch dann, wenn man in der Nacht pendeln muss. Die Verbindungen sind nur sehr unregelmäßig und deshalb nicht dazu geeignet, schnell und spontan von A nach B zu kommen. Ohne ein eigenes Auto geht es also zumindest dann nicht, wenn man an die Grenzen des ÖPNV stößt.



Unser Fazit zur Mobilität in Dresden


In Dresden gibt es viele verschiedene Mobilitätsangebote, um sich im Stadtgebiet zu bewegen. In vielen Fällen ist das Auto aber die schnellste und vor allem komfortabelste Lösung. Deshalb wird wohl auch in Zukunft die Mehrheit der Haushalte über ein eigenes Auto verfügen. Trotzdem kann es ratsam sein, auch andere Fortbewegungsmittel zu nutzen und nur dann auf das Auto zurückzugreifen, wenn es wirklich die beste Option ist.

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