Keine Panik bei Dynamo

Die Saison der zweiten Bundesliga 2019/20 ist in vollem Gange und lässt bereits die ersten Rückschlüsse zu. Dies gilt sowohl für die Tabellenspitze, wo sich die Favoriten um die Aufstiegsplätze duellieren, als auch für das untere Ende der Tabelle, wo selbst Traditionsmannschaften gegen den Abstieg spielen. Noch ist es früh in der Saison und wer zurzeit unten steht, ist noch lange nicht abgestiegen. Dementsprechend gibt es auch bei Dynamo Dresden trotz des verpatzten Saisonauftakts noch keine Panik. Zwar ist die Bilanz mit null Punkten aus zwei Spielen ziemlich überschaubar, doch die Verantwortlichen wollen die Ruhe bewahren. Wir werfen einen Blick auf den Saisonauftakt bei Dynamo Dresden.

Pleite zum Auftakt

Zum Zweitligaauftakt empfing die Mannschaft von Trainer Christian Fiel den Absteiger 1. FC Nürnberg im Rudolph-Harbig-Stadion. Obwohl das Spiel unglücklich mit 0:1 verloren ging, können die Dresdener auf diese Leistung aufbauen. So hatte man die Nürnberger über die größte Zeit des Spiels gut im Griff und zeigte eine beherzte Leistung. Dass man trotzdem das erste Auftaktspiel seit 2012 verloren hat, soll die Entwicklung Dynamos nicht zurückwerfen. Dresden machte das Spiel und stoß immer wieder in bis in den Strafraum der Nürnberger vor, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Stattdessen sorgte Nikola Dovedan per Kopfball für den entscheidenden Treffer. Doch trotz der Auftaktniederlage können die Verantwortlichen auf die gezeigte Leistung aufbauen.

Auch zweiter Spieltag verläuft unglücklich

Nachdem man sich trotz ansprechender Leistung zum Ligaauftakt vor heimischem Publikum geschlagen geben musste, sollten am zweiten Spieltag gegen den Karlsruher SC die ersten Punkte her. Doch das ist leichter gesagt als getan. Am Samstagmittag mussten die Schwarzgelben dann beim KSC antreten und obwohl das Spiel letztlich mit 4:2 verloren ging, kann Trainer Christian Fiel dem ganzen noch etwas positives abgewinnen: „So schlimm sich das anhören mag, ich glaube, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben - vor allem in der ersten Halbzeit.“, so der Trainer nach dem Spiel. Man könne, trotz der Niederlage, auf das Gezeigte aufbauen. Man müsse einfach weiter hart an den Dingen arbeiten, die auch jetzt schon klappen.

Zweite Liga verspricht Spannung

Auch wenn Dynamo mit dem Aufstieg voraussichtlich nichts zu tun haben wird, verspricht die aktuelle Saison der zweiten Bundesliga ordentlich Spannung. Mit Stuttgart, HSV, Nürnberg und Hannover machen sich gleich vier Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg. Im bevorstehenden Spiel zwischen Dynamo und dem 1. FC Heidenheim sind die Chancen auf einen Sieg ausgewogen. Beispielsweise führt Bwin, einer der Top-Wettanbieter für Freebet-Angebote in Deutschland, Dynamo mit einer Quote von 2,65 und Heidenheim mit 2,55. Ein Unentschieden ist ebenfalls wahrscheinlich.

Die nächsten Spiele werden zeigen, wo es für Dynamo in dieser Saison hingeht. Auch wenn man sich spielerisch verbessert hat, wäre es eine kleine Überraschung, wenn die Mannschaft um den Aufstieg mitspielen sollte. Dennoch ist die Leistungsdichte in der zweiten Liga auch dieses Jahr wieder eng, sodass alles möglich ist und kaum verlässliche Voraussagen getroffen werden können. Eines steht allerdings fest – in Panik verfällt in Dresden nach dem Saisonstart niemand.

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