So profitieren Anleger auch jetzt noch von der Fusion von Aroundtown und TLG

Gelingt den beiden Immobilienunternehmen das, was Vonovia bereits im Bereich der Wohnimmobilien gelungen ist, würde das die Bildung des drittgrößten Immobilienkonzerns Europas bedeuten. Das schafft natürlich auch für Anleger ganz neue Möglichkeiten. Denn Immobilien sind ein Geschäft, das seit Jahren boomt. Die Spezialisierung der beiden Anbieter Aroundtown und TLG auf Büroräume, Hotels und Ladenlokalen für den Einzelhandel.

So steht es mit den Fusionsplänen der beiden Immobilienunternehmen

Es war zugegebenermaßen eine Überraschung, als die beiden Konkurrenten im September des Jahres 2019 bekanntgaben, dass eine Fusion geplant sei. Dass die Führung in der Fusion dann noch das deutlich kleinere Unternehmen TLG übernehmen sollte, war ein weiterer Punkt, der Experten erstaunte. Dieses Vorhaben wurde zuerst mit steuerrechtlichen Faktoren begründet.

Inzwischen hat sich das Blatt gewendet und die das deutlich größere Unternehmen Aroundtown hat die Führung übernommen, auch wenn nach wie vor von einer freundlichen Übernahme die Rede ist. Im Endeffekt, so sind sich beide Unternehmensführungen sicher, wird ein großer Konzern allen Beteiligten eine Menge Vorteile bringen. So nicht zuletzt auch den Anlegern, die sich auf steigende Aktienkurse freuen dürfen. Zumindest wenn man den Experten der Branche Glauben schenkt.

So sehen die aktuellen Planungen aus

In der vergangenen Woche gab Aroundtown ein Tauschangebot für die TLG Aktien heraus. Jeder Aktionär erhält für eine TLG Aktie 3,6 Aroundtown Aktien. Das führte unmittelbar zu einem Kursanstieg der TLG Aktie bei gleichbleibenden Kursen der Aktie des Riesen Aroundtown. Die Vorschusslorbeeren an den Börsen scheinen Berechtigt, rechnen doch beide Unternehmen mit guten Gewinnzuwächsen in den kommenden Jahren. Nachdem beispielsweise Aroundtown seinen operativen Gewinn zum Halbjahr schon um 26 Prozent gesteigert hatte, ist das ein Hinweis auf eine ertragreiche Zukunft für Anleger.

Wer noch kein eigenes Aktiendepot besitzt, um Wertpapiere von Aroundtown aufzustocken, sollte möglichst zeitnah einsteigen. Wichtig ist, auf einen seriösen Anbieter zu setzen, der bereits lange Bestand hat am Markt. Die Depotkosten sollten möglichst kostenlos sein, wie es bei den Top-Anbietern stets der Fall ist. Bei den Order-Kosten gibt es dagegen große Unterschiede. Der Depot-Anbieter Degiro nimmt 2 Euro (und eine prozentuale Gebühr) pro Order, wohingegen andere Anbieter (in diesem Fall z.B. flatex) knapp 6 Euro pro Order erhalten. Hier lohnt sich ein vergleichender Blick, wenn die Gewinne möglichst gut ausfallen sollten, die durch die guten Entwicklungen von Aroundtown zustandekommen.

Deshalb gehen Experten davon aus, dass die Kurse auch künftig steigen werden

Die Zusammenlegung der Portfolios der beiden Immobilienunternehmen bringen verschiedene Vorteile mit sich. So sind sie bislang in der Hauptsache in unterschiedlichen Regionen tätig, sodass hier das Geschäftsfeld deutlich erweitert wird. Während TLG sich in der Hauptsache mit Immobilien in Berlin und verschiedenen großen ostdeutschen Städten wie Leipzig und Dresden beschäftigt und dazu rund 40 Neubauvorhaben vorantreibt, ist Aroundtown neben der Tätigkeit auf dem deutschen Markt auch in europäischen Großstädten aktiv. So werden hier beispielsweise Immobilien in London, Rotterdam oder Amsterdam unterhalten. Der eigene Marktanteil in diesem Bereich soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Das soll zu deutlichen Zuwächsen im Bereich des operativen Ergebnisses führen. So werden in den ersten fünf Jahren nach der Fusion Zuwächse in Höhe von 92 bis 117 Millionen Euro pro Jahr erwartet. Dazu kommt, dass eine Notierung am DAX für das bereits im MDAX notierte Unternehmen Aroundtown mit einer Fusion deutlich näher rückt. Zwar wurde dieser Faktor bislang nicht als erklärtes Ziel ausgegeben. Dennoch dürfte diese Überlegung auch bei der Wahl der Führungsrolle des Unternehmens Aroundtown eine Rolle gespielt haben. Dennoch soll es bei der geplanten Firmierung mit einem formellen Konzernsitz in Luxemburg und einem operativen Hauptsitz in Berlin bleiben.

Vorteile auch an den Kapitalmärkten

Ein weiterer Punkt, der für Kurs-Zuwächse in der Zukunft spricht, sind die neuen Möglichkeiten, die sich Aroundtown und TLG durch die Fusion bieten können. So kommt Aroundtown beispielsweise aktuell mit einem Rating von BBB+ bei den großen Ratingagenturen daher. Die Hoffnung der Unternehmensführung hier in absehbarer Zukunft nach der Fusion ein A Rating zu erhalten, ist sicherlich nicht unbegründet. Da sich dadurch günstigere Möglichkeiten am Kapitalmarkt ergeben, die wiederum mehr Investitionen in Zukunftsprojekte ermöglichen, sind einem gesunden Wachstum eines neuen Immobiliengroßkonzerns in dieser Konstellation Tür und Tor geöffnet.

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