Erektionsstörungen – Millionen deutsche Männer sind betroffen

Allerdings sind nicht nur Millionen in Deutschland davon betroffen, sondern Millionen in Deutschland leiden auch unter den Auswirkungen von Erktionsstörungen. Mögliche Ursachen der Erektionsstörung können in Neurogenen- sowie Arteriellen Störungen liegen. Eine Störung der venösen Abflussblockade kann ebenso vorliegen wie eine Hormonelle oder auch Psychogene Störung. Die häufigsten Risikofaktoren für eine Potenzstörung sind statistisch im Diabetes Mellitus und in der Volkskrankheit Bluthochdruck zu finden. Die beiden Tabellenführer werden gefolgt von Fettstoffwechselstörung und Nikotin. Medikamente stehen auf dem letzten Platz dieser möglichen Ursachen für eine Erektile Dysfunktion. Treffen gleich mehrere dieser potentiellen Ursachen aufeinander und kombinieren sich, steigt selbstverständlich das Risiko an. Gerade jedwede Kombination zusammen mit einer ausgeprägten Nikotinsucht lässt das Risiko sogar beträchtlich steigen.

Mögliche Behandlungen einer Erektionsstörung

In der heutigen Zeit gibt es nicht nur eine, sondern viele der Möglichkeiten. Abhängig welche Ursache die Dysfunktion hervorgerufen hat, lässt sich diese dann eben auch behandeln. Neben der sogenannten SKAT oder der Oralen medikamentösen Therapie, gibt es auch die Psychotherapie und sogar die Option einer Implantation. Im Folgenden wird auf jede dieser Methoden eingegangen.

• SKAT oder: Schwellkörperautoinjektionstherapie


Bei der Schwellkörperautoinjektionstherapie wird der Stoff Prostaglandin E1 direkt per Injektion in den männlichen Penis eingebracht. Dies geschieht in Form einer Spritze in den Schwellkörper. In 90% dieser Behandlungen ist eine positive Korrektur der Potenzstörung möglich. Die jedoch ebenfalls mögliche Komplikation tritt in Form einer sehr, sehr lang andauernden Erektion, von mehr als 6 Stunden, auf. Um diese zu beenden oder abzuwenden, bedarf es der Hilfe eines Arztes. Anderenfalls können narbenhafte Veränderungen am Schwellkörper respektive das Abknicken des Penis eine mögliche und unangenehme Folge sein.

• Die orale medikamentöse Therapie

Oder auch im Fachjargon als so bezeichnete Phosphodiesterase-Inhibitoren wie beispielsweise Cialis, Viagra oder auch Levitra. Eine circa 60-80 Prozentige Wirksamkeit der Phosphodiesterasehemmer ist nachgewiesen. Allerdings müssen bei einer Therapie mit Wirkstoffen dieser Art bestimmte Erkrankungen, sowie auch Einnahmen diverser Medikamente, durch einen behandelnden Arzt ausgeschlossen werden. Potentiell auftretende Nebenerscheinungen und Wechselwirkungen durch Einnahme von Phosphodiesterasehemmern sind beispielsweise starke Kopfschmerzen, auffallende Rötung des Gesichts, das Gefühl einer dichten Nase sowie temporäre Sehstörungen. Gerade bei den entsprechenden Generika lohnt sich eine Onlinerecherche der Bezugsquellen. Zum Beispiel der Cialis Generika Preisvergleich mit dessen Hilfe man seine diesbezüglichen Ausgaben enorm reduzieren kann.

• Mechanisch via Vakuumpumpe

Bei der mechanischen Behebung mittels einer Vakuumpumpe wird mit deren Hilfe ein Vakuum erzeugt. Diese befindet sich innerhalb einer über den Penis gestülpten „Glocke“. Der Penis füllt sich durch dieses auf ihn einwirkende Vakuum passiv mit Blut und versteift dadurch. Der Nachteil liegt darin, dass sich der sann zwar erigierte Penis kalt anfühlt.

• Sexualtherapeut*innen via Psychotherapie

Bei einer psychisch bedingten Potenzstörung besteht eine 90% überschreitende Heilungsrate durch Anwendung der Sexualtherapie. Meistens ist die Behandlung zwar sehr zeitaufwendig, sollte noch dazu Partner*innen ins Behandlungskonzept mit einbeziehen, fällt dafür aber vielversprechend positiv aus.

• Operativ (Implantation einer Penisprothese)

Als einzige Therapieform für alle Menschen, welchen die bereits zuvor beschriebenen Behandlungsansätze keine Linderung verschaffen konnten, stellt der operative Einsatz einer sogenannten Penisprothese innerhalb des Schwellkörpers, eine letzte Möglichkeit dar. Am häufigsten wird in diesem Fall ein hydraulisches Prothesenmodelle zum Einsatz gebracht. Durch manuelle Aktivierung eines Ventils, dass im Hodensack eingebracht ist, kann der Patient den Füllungsgrad des Schwellkörper, beziehungsweise des implantierten Zylinders kontrollieren.

Fazit

Dank der modernen Wissenschaft gibt es wie bereits eingangs erwähnt diverse Möglichkeiten eine Erektile Dysfunktion positiv und erfolgreich zu behandeln. Welche für den jeweiligen und individuellen Fall die Vielversprechendste darstellt, sollte eben auch ganz individuell mit dem Arzt des Vertrauens erörtert werden.

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