Dresden zurück in Liga 2



Am Ende war es doch schneller als vielleicht vermutet: Nach nur einer Saison in Liga 3 konnte sich Dynamo Dresden schnell vorne festsetzen und letzten Endes souverän die Meisterschaft feiern. Glückwünsche sind hier angebracht. Aber der anstehende Sommer wird intensiv, auch weil die Vorbereitungen auf die neue Saison bereits laufen. Was aber geht für Dresden in der 2.Liga? Eine Bestandsaufnahme.

Librabet Casino sagt: Die schwerste 2.Liga aller Zeiten



Schalke 04, Werder Bremen, dazu die beiden Vereine aus Hamburg, Düsseldorf, vielleicht noch Kiel und Köln – schon jetzt reden sie alle nur von der „schwersten Liga 2“ aller Zeiten. Zurecht, wie das Gros der Fans findet. Denn ein Blick auf die Teilnehmer zeigt schon jetzt, dass die Quoten für Aufstieg und Abstieg im Librabet Casino krasser denn je sind. Jede Menge Vereine wollen (oder müssen) aufrüsten, um so schnell wie möglich raus aus der Liga zu kommen. Am Beispiel HSV kann man ideal erkennen, wie eine träge Zeit über 3 Jahre dazu beitragen kann, dass man die eigenen Ziele aus dem Blick verliert. Ob Dresden überhaupt Ansprüche an einen Durchmarsch setzen kann, bleibt allerdings dahingestellt. Denn die obengenannte Konkurrenz hat mehr Geld, die nominell besseren Einzelspieler und wahrscheinlich viel mehr Wut, um wieder in die 1. Liga zu kommen. Und Dresden?



Mehr als nur „kein Abstieg“?



Aufsteiger machen es sich meist damit bequem, dass sie ja „nur gegen den Abstieg“ spielen müssen. Das ist allerdings ein wenig zu einfach ausgedrückt, denn auch die Kaderstärke von Dresden lässt darauf schließen, dass man nicht mehr länger das Label „Fahrstuhlmannschaft“ innehaben will, sondern sich auf Dauer in der 2. Bundesliga etablieren möchte – natürlich immer mit Blick nach oben, denn wer würde nicht gern mal in der Beletage kicken? 2021 allerdings wird das nicht der Fall sein, darauf kann man sich nun schon einigen. Denn den Aufstieg machen andere unter sich aus ; für Dresden geht es daher vorrangig darum, sich früh gut zu positionieren, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben.

Auf lange Sicht?



Dass die 2. Liga finanziell nicht super lukrativ ist, überrascht niemanden mehr. Und wenn dann auch immer noch keine Fans ins Stadion dürfen, fehlt eine ganze Menge Atmosphäre. Auf Teufel komm raus hoch zu wollen ist daher für viele Teams ein Muss, denn irgendwer wird ja absteigen müssen, und wie wir gesehen haben, kommen viele sogenannte Traditionsteams nicht so leicht mehr aus der 3. Liga raus, siehe Kaiserslautern, Duisburg und wahrscheinlich auch Osnabrück oder Braunschweig. Manchmal ist es also besser, vielleicht eher kleine Brötchen zu backen.



Fazit


Dresden hat sich den Aufstieg redlich verdient und darf daher kommende Saison in einer der sicherlich spannendsten und besten 2. Ligen aller Zeiten teilnehmen. Wenn sie sich auf ihr Kollektiv und ihre sicherlich einzigartigen Fans verlassen können, sollten sie mit dem Abstieg nichts am Hut haben. Und wie wir dieses Jahr gesehen haben, gibt es immer wieder Platz für Überraschungen in der Liga. Es bleibt also spannend, der Spätsommer wird heiß.

 

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