Dresden – Ein Paradies für Touristen mit Geschichte

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden eignet sich bestens für einen Tages- oder Wochenendausflug und das hat sich schon seit langem herumgesprochen. Die östlichste Großstadt Deutschlands verbindet geschickt die lange und reichhaltige Geschichte mit modernen Akzenten und lohnt sich so immer für einen Besuch. Wir wollen Ihnen heute verraten, wie Sie einen wundervollen Tag in Dresden verbringen können, bei dem Sie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten entdecken und nebenher auch noch jede Menge Spaß haben können.

Die Frauenkirche

Neben dem Zwinger gehört die Frauenkirche wohl zu den Sehenswürdigkeiten, die einem als erstes in den Sinn kommen, wenn man an Dresden denkt. Erstmals wurde die protestantische Kirche zwischen 1726 und 1743 erbaut, bevor Sie im Februar 1945 während der 2. Weltkrieges fast gänzlich zerstört wurde.
Dank jeder Menge Spenden konnte der Neuaufbau Mitte der 1990er Jahre beginnen und 2005 wurde die Kirche neu geweiht. Rund um die neu erbaute Kirche wurde auch der umliegende Neumarkt nach und nach rekonstruiert und bildet nun gemeinsam mit der Kirche einen wahren Touristenmagneten, den Sie sich bei einem Besuch in Dresden auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Der Fürstenzug

Der sogenannte Fürstenzug befindet sich an der Außenseite des Stallhofes am Schlossplatz und gehört zum Residenzschloss, das allein schon einen Blick wert ist. Das 101 Meter lange Waldbild, das den Fürstenzug bildet, erzählt die Geschichte des sächsischen Adelsgeschlechtes Haus Wettin.
Angebracht wurde das Bild zwischen 1872 und 1876 und sollte damit zu den Feierlichkeiten des 800. Jahrestages des Wettinischen Fürstenhauses fertiggestellt sein. Zwischen 1904 und 1907 wurden die Bilder auf Meißner Porzellankacheln übertragen, da sie darauf nicht so schnell verblassen. Insgesamt kamen dabei mehr als 24.000 Fließen zum Einsatz. Besonders für Geschichtsliebhaber ist dieses Wandbild ein absolutes Muss bei einem Besuch in Dresden.

Semperoper

Ein weiterer wichtiger geschichtlicher Bau, der den Bomben im 2. Weltkrieg zum Opfer fiel, ist die Semperoper, die zwischen 1838 und 1841 durch Gottfried Semper erbaut wurde. Deutlich eher als die Frauenkirche, wurde die Semperoper bereits ab 1977 neu aufgebaut und schon 1985 mit einer Aufführung des „Freischütz“ von Carl Maria von Weber feierlich neu eröffnet. Dieselbe Oper war das letzte aufgeführte Stück, bevor die Semperoper am 31. August 1944 geschlossen wurde. Heute gilt die Semperoper als eines der schönsten Opernhäuser weltweit und selbst, wenn Sie keine Karten für eine Aufführung haben, lohnt sich ein Besuch auch von außen.

Die Casinos der Stadt

Wer sich von den Anstrengungen des Sightseeings erholen möchte und dabei vielleicht sogar die Reisekasse noch ein wenig aufbessern möchte hat in Dresden gleich in mehreren Spielbanken die Chance dazu. Besonders zu empfehlen sind hier die Joker Spielothek in der Prohliser Allee und das Löwen Play Casino in der Kesselsdorfer Straße.
Aber auch die Spielbank Dresden im Cafe Prag direkt am Altmarkt kann mit modernster Technik in historischem Gebäude überzeugen. Und selbst wenn Sie sich keines der Casinos vor Ort besuchen wollen, können Sie sich auch jederzeit online vom Spielothek und Spielautomaten Mythos in Bann ziehen lassen. Eine willkommene Abwechslung kann ein Besuch in einem der Casinos auf jeden Fall bieten.

Zwinger

Was klingt, wie ein Hundekäfig, ist in Wahrheit eines der bedeutendsten Bauwerke des späten Barocks. Zunächst wurde der Zwinger als Orangerie und höfischer Festspielplatz zwischen 1710 und 1728 erbaut. Federführend waren hierbei vor allem Architekt Pöppelmann und Bildhauer Permoser.
Heutzutage finden Sie im Zwinger eine Gemäldegalerie, die berühmt unter dem Namen Alte Meister ist und unter anderem die Sixtinische Madonna, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Porzellansammlung beherbergt. Wenn Sie in Dresden nur ein Museum besuchen wollen, sollte es unbedingt dieses sein.

Das Elbufer und die Bühlsche Terasse

Ein Spaziergang am Elbufer, das an vielen Stellen wunderschön gestaltet ist, sollte bei keinem Besuch in Dresden fehlen. Und obwohl es eigentlich fast egal ist, wo Sie spazieren gehen, ist der schönste Teil wohl die Brühlsche Terasse.
Diese wurde zwischen 1739 und 1748 zunächst als privater Lustgarten des Grafen Brühl angelegt und wird heute liebevoll als „Balkon Europas“ bezeichnet. Neben einem wunderschönen Panorama und einem entspannten Spaziergang, haben Sie von hier aus Zugang zur Kunstakademie, zur Festung Dresden und zum Albertinum, in dem sich die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung befinden.

Pfundsmolkerei

Als kleinen Geheimtipp wollen wir Ihnen noch einen Besuch in der 1880 von den Gebrüdern Pfund gegründeten Molkerei empfehlen. Die Pfunds Molkerei gilt als der „schönste Milchladen der Welt“ und ist geschmückt mit handgemalten Majolikfliesen an Wänden und Boden.
Die Fliesen zeigen fantasievolle Fabelwesen, florale Elemente und natürlich Motive aus der Milchwirtschaft. Und auch wenn die Molkerei von außen etwas unscheinbar wirkt, lohnt sich ein Blick in den Laden unbedingt.

Blaues Wunder

Zu guter Letzt wollen wir auch ein etwas kontroverses Wahrenzeichen von Dresden nicht außen vorlassen. Bei Erbauung der Loschwitzer Brücke im Jahr 1893 war eine technische Meisterleistung. Denn als „versteifte Hängebrücke“ war sie eine der ersten strompfeilerfreien Brücken Europas, was ihr denn auch den Beinamen Blaues Wunder einbrachte.
Immer wieder im 20. Jahrhundert bot das Blaue Wunder Anlass für Diskussionen, weil Bauingenieure, Architekten und Stadtplaner das Stadtbild gestört sahen und ihren Abriss forderten. Da diese Pläne aber glücklicherweise nie fruchteten, ist die 3.500 tonnenschwere Brücke heute eines der wichtigsten Wahrzeichen Dresdens und darf deshalb auch bei keiner Stadtbesichtigung fehlen.

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