3D Druck Markt wächst - auch in der Regio Sachsen

Nicht nur in Metropolen wie Berlin oder München boomt die Technologie des 3D-Drucks inzwischen: Auch Dresden hat sich neben dem 3D Druck Berlin inzwischen zu einem international geschätzten Hotspot für die 3D-Drucktechnik entwickelt. Dass die additive Fertigung nahezu unendlich viele Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Branchen bietet, steht außer Frage. So ist es nicht verwunderlich, dass mehr und mehr Unternehmen sich auf den 3D-Druck bzw. Spritzguss spezialisieren und sowohl für Privatpersonen als auch für Firmen Produkte aus dem 3D-Drucker herstellen. Ein gutes Beispiel ist das Additive Manufacturing Center Dresden, welches maßgeblich an der Entwicklung Dresdens als Standort für die additive Fertigung beteiligt ist. Denn schon jetzt zeichnet sich ab, dass in den intelligenten Druckern, wie beim 3D Druck Berlin, ein riesiges Potential steckt, welches noch lange nicht voll ausgeschöpft ist - sondern vielmehr noch ganz am Anfang steht.

Dresden als wichtiger Standort für den 3D-Druck und Spritzguss

Mit dem Motto "Die Zukunft zuhause in Dresden" wurde vor Kurzem die internationale Konferenz der 3D-Druck Branche im Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahlentechnik eröffnet. Hierbei handelt es sich bereits um die dritte Veranstaltung dieser Art, auf der stets Neuheiten im Bereich der 3D-Fertigung sowie innovative Anwendungsgebiete vorgestellt werden. Tatsächlich hat sich die sächsische Landeshauptstadt Dresden mit dem Fraunhofer IWS mittlerweile zu einem Kompetenzzentrum für den 3D-Druck entwickelt, der in ganz Europa geschätzt wird. Hier lassen sich jahrzehntelange Forschung und die modernsten Technologien hervorragend miteinander verbinden - die besten Voraussetzungen für die Entwicklung zukunftsweisender technischer Standards.

Die additive Fertigung: Eine Technologie mit riesigem Potenzial

Korrekt wird der 3D-Druck als additive Fertigung bezeichnet - doch sie trägt auch den Beinamen "disruptive Fertigung". Der Grund dafür: Sie ist so vielversprechend, dass sie etablierte Fertigungstechniken angesichts ihres enormen Entwicklungspotenzials schon bald überflüssig machen könnte. So setzen inzwischen zahlreiche Großkonzerne auf den 3D-Druck, wie beispielsweise die Deutsche Bahn. Tatsächlich ließen sich schon heute knapp 10 % aller benötigten Teile für den Bau von Zügen mit Hilfe eines 3D-Druckers herstellen. Weil es jedoch derzeit noch immer Ersatzteile im Wert von knapp 600 Mio. Euro gibt, die aufwändig eingelagert werden, verläuft der Einsatz von 3D-Druckern bislang noch eher schleppend. Trotzdem zeichnet sich schon jetzt ab, dass die innovativen Drucker in der Zukunft eine tragende Rolle spielen werden: Sie stellen Bau- und Ersatzteile in kürzester Zeit, flexibel und kostengünstig dort her, wo sie benötigt werden - und natürlich zum richtigen Zeitpunkt. Auf diese Weise lassen sich teure Lagerungskosten vermeiden und die benötigten Teile werden On-Demand hergestellt.

Schon im Jahr 2017 lag der Marktwert der additiven Fertigung bei etwa 7 Mrd. US-Dollar - mit stetig steigender Tendenz. Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind sich einig, dass das große Potenzial des 3D-Drucks unsere ganze Welt verändern und zahlreiche Branchen beeinflussen wird. Das selbstständige Herstellen von Objekten unterschiedlichster Art könnte schon in wenigen Jahren selbstverständlich werden. Bereits jetzt arbeiten die Autoindustrie, die Raumfahrt, die Medizintechnik und viele andere Branchen Tag für Tag mit 3D-Druckern. Wir dürfen uns also auf eine Zukunft freuen, die noch viele Überraschungen für uns im Hinblick auf den 3D-Druck bereithalten wird.

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