3D Druck im Kampf gegen das Coronavirus



Vor einigen Jahren war es noch unvorstellbar, heute gehört es fast schon zum Alltag: das Ausdrucken von dreidimensionalen Objekten. Zahlreiche Unternehmen setzen das 3D Druck Verfahren ein, um Prototypen zu fertigen oder kleinere Produktserien für verschiedene Zwecke herzustellen. Zu Zeiten der Corona-Pandemie kommt der Technologie auch im Kampf gegen das Virus eine durchaus nützliche Rolle zu.

Bügel für Gesichtsvisiere

Im Umgang mit dem Coronavirus benötigen verschiedene Berufsgruppen Produkte, die ihnen ausreichenden Schutz bieten. Dazu gehören vor allem Gesichtsmasken, von denen zwei Sorten bevorzugt zum Einsatz kommen: der Mundschutz und das Face Shield, also eine Maske aus durchsichtiger Folie, die das gesamte Gesicht bedeckt. Findige Bastler aus der gesamten Republik haben bereits damit begonnen, per 3D Druck die Bügel herzustellen, die das Visier vom Face Shield sicher am Kopf halten. Einer von ihnen ist Dirk Thelen aus Nordrhein-Westfalen. Mit fünf 3D-Druckern stellt er rund um die Uhr Bauteile für Gesichtsmasken her, die in Altenpflegeheimen verwendet werden. Geld verlangt Thelen ebenso wenig wie viele andere Menschen, die mit ihren 3D-Druckern Produkte zum Schutz gegen Corona produzieren.

Mundschutz aus dem 3D-Drucker



Auch ein Mundschutz, wie ihn derzeit viele Menschen auf der Straße und in Geschäften tragen, entsteht vielerorts per 3D Druck. Zu Beginn der Corona-Pandemie stiegen die Preise für Gesichtsmasken binnen kurzer Zeit erheblich an. Nichtsdestotrotz sind sie in den meisten Shops längst ausverkauft. Dass viele Bundesländer mittlerweile die Pflicht eingeführt haben, in Geschäften Masken zu tragen (in Sachsen bereits seit dem 20. April), stellt viele Menschen vor eine Herausforderung. Mit einer geeigneten CAD-Datei sind Gesichtsmasken aus dem 3D-Drucker schnell hergestellt und bieten dem Träger einen gewissen Schutz. Um zertifizierte Produkte handelt es sich dabei aber selbstverständlich nicht. Für den Alltag sind sie dennoch vollkommen ausreichend und medizinisches Personal muss ohnehin eine andere Art von Gesichtsmasken tragen.

Produktion durch verlässlichen Dienstleister

Wer keinen 3D-Drucker sein Eigen nennt, der kann sich für die Fertigung von Produkten an Dienstleister wie 3D Hubs wenden. Dort lädt man einfach eine CAD-Datei vom geplanten Projekt hoch und erhält bereits nach kurzer Zeit ein Angebot. Nimmt man es an, so wird schnellstmöglich mit der Herstellung begonnen. Standorte in verschiedenen Städten Europas sorgen für örtliche Flexibilität. Wer also zum Beispiel nach einem Anbieter für 3D Druck in Wien sucht, der ist bei 3D Hubs gut aufgehoben.

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