| um 1200 | Bau der Burg Tharandt auf einem Ausläufer des Kienberges, einem schmalen steilen Bergsporn zwischen Weißeritztal und Schloizbachtal | |
| 1216 | Die markmeißnische Burg Tharandt wird erstmalig urkundlich erwähnt. Die romanischen Burganlage ist zu dieser Zeit eine der größten in Sachsen. Die Burg Tharandt ist Ausgangspunkt für die Besiedlung im Gebiet des Tharandter Waldes. | |
| 14. Jahrhundert | Seit dem 14. Jahrhundert ist die Burg Sitz eines markgräfischen Fürsten. | |
| ab ca. 1450 | Unterhalb der Burg entwickelt sich eine kleine städtische Siedlung. | |
| 1473 - 1476 | Die Burg wird zum Schloß umgebaut. | |
| 1482 | Die Siedlung am Fuße der Burg wird unter dem Namen Granaten erstmalig urkundlich erwähnt. | |
| bis 1510 | Das Schloß dient der Herzogenwitwe Sinonie als Wohnsitz, später als Jagdschloß. | |
| ab 1568 | Die Amtsverwaltung wird nach Grillenburg verlegt. Das Tharandter Schloß verfällt allmählich. Auf den Trümmern der unteren Burg entsteht die Pfarrkirche. | |
| 1609 | Granaten erhält das Stadtrecht und somit einen Bürgermeister und einen Rat. Die Haupterwerbsquellen der Stadtbewohner bilden Handwerk und Waldarbeit. | |
| 1792 | Eine Heilquelle wird entdeckt. In Tharandt entwickelt sich der Kur und Badebetrieb, der um 1800 seine Blütezeit erlebt. Tharandt wird im Zuge der romantischen Naturbegeisterung ein beliebter Ausflugsort. | |
| 1811 | Heinrich Cotta überführt seine private Forstlehrstatt nach Tharandt. Alfred Reum beginnt mit der Anlage eines forstbotanischen Gartens. | |
| 1816 | Cottas Forstlehrstatt wird zur Königlich-Sächsischen Forstakademie erhoben. Tharandt entwickelt sich danach zu einer international anerkannten Lehr- und Forschungsstätte auf forstwirtschaftlichen Gebiet. | |
| 1855 | Die Eisenbahnstrecke von Dresden her wird erbaut. | |
| 1862 | Der Bau der Eisenbahn wird in Richtung Freiberg fortgesetzt. |



