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Weihnachten 2003 Striezelmarkt in Dresden (12.11.2003)

569. Dresdner Striezelmarkt und Weihnachtsmärkte auf Prager- und Hauptstraße laden ein

In der Dresdner Innenstadt sorgen in der diesjährigen Adventszeit drei Weihnachtsmärkte, veranstaltet von der Landeshauptstadt, für richtige Feststimmung. Im Mittelpunkt steht der 569. Dresdner Striezelmarkt. Als traditionsreichster und ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands ist er Magnet für zahlreiche Besucher aus der Stadt und dem Um- und Ausland. Auch die Weihnachtsmärkte auf der Prager Straße und auf der Hauptstraße werden zum typisch vorweihnachtlichen Flair beitragen.

Der 569. Dresdner Striezelmarkt auf dem Altmarkt beginnt am 27. November 2003 und kann bis zum 24. Dezember 2003 besucht werden. Geöffnet ist jeweils Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 20 Uhr sowie Freitag und Sonnabend von 10 bis 21 Uhr. An Heilig Abend, 24. Dezember 2003 gibt es in der Zeit von 10 bis 14 Uhr noch Gelegenheit, Geschenke zu besorgen. Erwartet werden in diesem Jahr etwa zwei Millionen Menschen, 2002 waren es durch Folgen der Flut etwas weniger.

236 Händler und Schausteller bereichern den weihnachtlichen Markt. Für die Striezelmarktteilnahme 2003 gab es für 42 ausgeschriebene Anbietergruppen rund 420 Bewerbungen, mehr als doppelt soviel, als berücksichtigt werden konnten. Wichtig bei der Auswahl waren der weihnachtliche und regionale Bezug der Angebote und Händler. So findet der Besucher in diesem Jahr wieder kunsthandwerkliche Holzerzeugnisse aus dem Erzgebirge, natürlich Dresdner Christstollen, Pfefferkuchen aus Pulsnitz, Töpfer- und Keramikartikel und Blaudrucktextilien aus der Lausitz. Das Angebot und das Aussehen des Marktes ist breit gefächert. Aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligen sich Händler. 75 Prozent der Teilnehmer sind der sächsischen Region verbunden. Die Anbietergruppen "Bilder" sowie "Drogerie- und Kosmetikartikel" wurden in diesem Jahr nicht mehr ausgeschrieben. Die Partnerstadt Skopje wird die Marktbesucher mit typisch mazedonischen und speziellen gastronomischen Erzeugnissen erfreuen. Angeboten werden Jacken, Mützen und Pullover aus reiner Schafwolle, Gefäße aus Terrakotta, bestickte Decken, Ikonen, Schmuck und evtl. auch Ajvar, ein typisch mazedonisches Paprikamus.

Die Marktgestaltung mit Ständen, Bühne und Flächen ist so konzipiert, dass günstige Bewegungsströme der Besucher und weihnachtliche Stimmung garantiert sind. Traditionell werden die Hütten in Einzel- und Doppelreihen angeordnet. Jeweils an den Enden steht eine Hütte quer. Damit entstehen Ruhepunkte und anheimelnde Marktgassen laden ein. Die 5,5 Meter großen Figuren Schneemann, Nussknacker, Bergmann und der im vergangenen Jahr originalgetreu neu angefertigte Pflaumentoffel fehlen auch in diesem Jahr nicht. Das Märchenschloss und die Bühne stehen im Zentrum des Striezelmarktes. Die Bühne vor dem Schloss wurde um 20 Quadratmeter vergrößert und überdacht. Im Turm des Märchenschlosses gibt es jetzt für die Turmbläser eine Treppe. Der Märchenwald mit seinen ca. 100 Figuren wird wieder um das Schloss herum aufgebaut. Neu in diesem Jahr ist das Weihnachtsmannhaus im Märchenwald rechts neben dem Schloss. Hier erzählt der Weihnachtsmann Märchen und Geschichten. Der Bahnhof der Kindereisenbahn im Märchenwald wurde neu gestaltet. Auf fröhliche Kinder warten zwei Karussells und die Kindereisenbahn. Märchenschloss, Bühne und Märchenwald sind eine gute Kulisse für das tägliche Festprogramm, welches mit fast 150 Veranstaltungen in Umfang und Inhalt auf deutschen Weihnachtsmärkten einmalig ist.

Der Markt wird mit Lichterketten und weihnachtlichen Ornamenten festlich gesäumt. Mit eigenen Lichterketten leuchten die anliegenden Ladengeschäfte des Altmarktes. Das Eingangstor des 569. Dresdner Striezelmarktes an der Wilsdruffer Straße wird nach beiden Seiten mit einer Lichterkette versehen. Mitten auf dem Markt steht der Weihnachtsbaum, eine ca. 23 Meter hohe Fichte aus dem Tharandter Wald. Den 80-jährigen Baum schmückt eine 310 Meter lange Lichterkette mit 620 Lampen (je 25 Watt). Girlanden, Weihnachtsbaum und das ausstrahlende Licht der großen erzgebirgischen Pyramide lassen den Striezelmarkt vorweihnachtlich und festlich erscheinen. Die mit 14,62 Metern größte Pyramide der Welt hat 42 Figuren und präsentiert sich in diesem Jahr schon zum sechsten Mal. Zur Ausgestaltung des Striezelmarktes und der Märkte auf der Prager- und der Hauptstraße liefert das Sächsische Forstamt Dresden ca. 600 Weihnachtsbäume bis zu drei Meter Höhe und ca. 40 Raummeter Reisig. Hinweis: Nicht mehr benötigte Bäume und das Reisig, was nicht mehr zur Gestaltung genutzt wird, können Interessenten am 25. November 2003 in der Zeit von 10 bis 13 Uhr unentgeltlich in der Markthütte an der Wilsdruffer Straße abholen. Anschließend erfolgt die Bioverwertung der restlichen Bäume.

Marktereignisse und kulturelles Programm Für die Dauer des Striezelmarktes wird täglich ein kulturell-künstlerisches Bühnenprogramm präsentiert, gestaltet von über 1.000 Laien- und Berufskünstlern. Höhepunkte im Programm bilden die Eröffnungsveranstaltung und die Feste an den Adventssonnabenden. Die familienfreundlichen, besinnlichen und unterhaltenden Konzerte und Programmteile prägen das traditionelle Profil und das Flair des weihnachtlichen Marktes im Herzen der Landeshauptstadt. Traditionsgemäß wird es wieder eine neue Striezelmarkt-CD geben.

Geschichte und Gegenwart des Dresdner Striezelmarktes sind durch traditionelle, regionale Handwerker und Fertigungstechniken geprägt, so z. B. Blaudruck, Stollenbäckerei, Töpferei und erzgebirgische Schnitzerei. In diesen Gewerken sowie durch Dresdner Künstlerpuppen- und Teddybärenhersteller werden auch in diesem Jahr Tätigkeiten vorgeführt und volkskünstlerisches Brauchtum vermittelt. Basteleien laden zum Nachahmen ein. Die Handwerkervorführhütten stehen neben der Kreuzkirche bzw. auf dem Fußweg der Kreuzstraße. Ein Transparent über dem Handwerkermarkt, flankiert von jeweils zwei Herrenhuter Sternen weist darauf hin. Auszüge aus dem Programm des Dresdner Striezelmarktes finden Sie in der Anlage dieser Presseinformation.

Glühwein gibt es wieder in Keramiktassen, die einem Pfand unterliegen oder gekauft werden können. Die Striezelmarkttassen sind mit verschiedenen Farben und Dekoren gestaltet. In diesem Jahr ist das Plakatmotiv der Pflaumentoffel. Als Souvenir des Dresdner Striezelmarktes kann der Besucher einen Geschenkkarton, bestehend aus einer Flasche Glühwein und zwei Glühweintassen für 7 Euro erwerben.

Wer darf auf einem Striezelmarkt in Dresden nicht fehlen? Der Weihnachtsmann. Seine Werkstatt, links neben der Bühne lädt sonntags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und an Sonnabenden von 11 bis 18 Uhr zum Basteln von Geschenken ein. Direkte Wünsche können an seinem Telefon täglich von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 03 51/ 4 88 24 12 geäußert werden. Nur am 24. Dezember 2003 nicht, da muss er Geschenke verteilen. Die "kleinen" Anrufer können dem Weihnachtsmann ihre Wünsche, aber auch ihre Sorgen anvertrauen und er erzählt auch wieder "Gute-Nacht-Geschichten". In den Weihnachtsmannbriefkasten gehören die Wunschzettel. Er befindet sich im Märchenwald, rechts von der Bühne und wird täglich geleert. In diesem Jahr hat der Weihnachtsmann wieder seine moderne Technik im Einsatz. Vom 27. November bis 24. Dezember nimmt er Wünsche und Anregungen zum Programm am Märchenschloss unter der E-Mail-Anschrift: info@artpromotion.de entgegen.

Wie jedes Jahr erfolgt eine Prämierung der weihnachtlich schönsten Marktstände. Der Auswahlkommission des Wettbewerbes gehören an: Dresden Werbung und Tourismus GmbH, Fremdenverkehrsverein, Ortsamt Altstadt, Projektgruppe Sächsische Volkskunst der TU Dresden, Handwerkskammer sowie Industrie- und Handelskammer Dresden, Kulturamt, Stadtmuseum Dresden, Museum für Sächsische Volkskunst, Hochschule für Bildende Künste und weitere Vereine und Verbände. Die Prämierung erfolgt am 19. Dezember 2003, 16:00 Uhr.

Die Striezelmarktbroschüre "Dresdner Striezelmarkt - Geschichte und Tradition" und die Striezelmarktzeitung wird es auch 2003 geben. Hier erfährt der Besucher Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart des Marktes und das aktuelle Programm ? eine Möglichkeit, sich auf den Weihnachtsmarktbesuch einzustimmen. Das offizielle Plakat der Landeshauptstadt Dresden zum Striezelmarkt präsentiert in diesem Jahr den Pflaumentoffel. Mit dem gleichen Motiv erscheint eine Ansichtspostkarte. Das Plakat hat eine Auflage von 250 Stück. Die Herstellung kostet 2.926 Euro.

Während des Striezelmarktes helfen dem Besucher die "Striezelkinder" mit Rat und Informationen, vermitteln Wissenswertes über den Striezelmarkt, verteilen Druckerzeugnisse und an die jüngsten Besucher Kleinigkeiten. Die Kleidung der Striezelkinder entspricht einer originalgetreuen Nachbildung der bekannten erzgebirgischen Holzfiguren, die auf der Weltausstellung 1935 prämiert wurden. Erstmals steht in diesem Jahr ein Verkaufs- und Informationsstand der Dresden Werbung und Tourismus GmbH für den Besucherservice zur Verfügung.
Den Gebühren für Händler liegt die gültige Gebührensatzung der Landeshauptstadt Dresden zu Grunde. Sie sind ungeachtet der Euro-Anpassung gegenüber den Vorjahren unverändert geblieben:

Imbiss 11,50 Euro pro Quadratmeter und Tag *) Imbiss mit Glühwein 13,04 Ausschank von Glühwein 12,27 Lebensmittel mit Verzehr 9,46 Lebensmittel 7,62 allg. Verkaufsware 8,18

Kinderfahrgeschäfte 33,23 Euro je Einrichtung pro Tag Erzeugnisse gemeinnütziger . Verbände 23,01 Euro je Einrichtung pro Tag *) alle Preisangaben sind netto, ohne Mehrwertsteuer

Der Dresdner Striezelmarkt schützt die Interessen der einzigartigen Holzkunsterzeugnisse aus dem Erzgebirge und damit das Ansehen der Striezelmarkttradition. Um Missbrauch durch das Anbieten und den Verkauf von Plagiaten zu vermeiden, werden die Anbieter der erzgebirgischen Holzkunst neben eigener Werbung auch in diesem Jahr wieder an der Hütte ein Signet in Form eines Reiterleins anbringen. Dieses Signet weist auf die Originalität der Erzeugnisse hin. Ein Verkauf von weihnachtlichen Holzfiguren aus Fernostimporten wurde bereits in der Ausschreibung ausgeschlossen.

Für die tägliche Sicherheit auf dem Striezelmarkt nach Schließung bis zum nächsten Morgen 8 Uhr sorgt ein Bewachungsunternehmen mit 3 Mitarbeitern und einem Wachhund. Am Tag ist die Dresdner Polizei auf dem Markt präsent und auch die Marktaufsicht achtet auf die Sicherheit der Besucher.

Parkmöglichkeiten für Striezelmarktbesucher gibt es im Innenstadtbereich auf folgenden Parkflächen: Pirnaischer Platz, Ferdinandhof, Reitbahnstraße, Budapester Straße, Ostraallee, St. Petersburger Straße, Schießgasse, Blüherstraße, Lingnerallee (außer freitags) Hauptallee, Kulturpalast, Terrassenufer, Theaterplatz (befristet), Lindengasse, Zinzendorfstraße, Pirnaische Straße (hinter Dorint Hotel), Georgplatz (für Händler und Besucher)

Tiefgaragen: Wöhrl Plaza, WTC Freiberger/Ammonstraße, Altmarkt-Galerie, City-Center hinter dem Hauptbahnhof, Semperoper, Wiener Platz, Karstadtkaufhaus, Haus am Zwinger

Für die Reisebusse steht der Platz zwischen Pieschener Allee und Marienbrücke zur Verfügung, der über ein Leitsystem aus der Innenstadt heraus erreichbar ist. Ebenfalls zur Verfügung steht der Busparkplatz an der Ammonstraße. Die Zufahrt wird ausgeschildert. Um den mit Bussen angereisten Besuchern den Zugang zum Striezelmarkt zu erleichtern, wird eine gesonderte Aus- und Einstiegsstelle auf der Wilsdruffer Straße, in Höhe des Kulturpalastes, eingerichtet.

Für Besucher die mit dem Auto anreisen, steht ein "Striezelmarkt-Sonderparkplatz" auf dem PKW-Parkplatz des neuen Volksfestgeländes an der Pieschener Allee bereit. Die Dresdner Verkehrsbetriebe verkaufen hier ein Kombi-Ticket. Es ist die Parkgebühr und gleichzeitig Fahrschein für den Bus, der die Besucher problemlos in die Innenstadt bringt. Dieser Parkplatz ist als P + R - Platz Striezelmarkt ausgeschildert.

Trotz einiger Verbesserungen der Parkplatzsituation im Innenstadtbereich, wird den Besuchern grundsätzlich empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Weihnachtsmarkt auf der Prager Straße Zum 6. Mal lädt der Weihnachtsmarkt auf der Prager Straße ein. Vom 27. November 2003 bis 22. Dezember 2003 sind seine Pforten täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Weihnachtsmarkt wurde auch in diesem Jahr oberhalb der Quertreppe in Richtung Karstadt erweitert, um möglichst auch allen Händlern, Gewerbetreibenden und Schaustellern, die eine Absage für den Striezelmarkt bekommen haben, eine Basis für das Weihnachtsgeschäft zu geben. 73 Händler werden ihre Besucher unter anderem mit "Spanferkel vom Grill", ungarischem "Langos" und russischen Spezialitäten ( z.B. Marzipan aus St. Petersburg) verwöhnen. Kindereisenbahn, Kinderkarussell, Pferdekutsche und die Möglichkeit zum Ponyreiten bringen vor allem Spaß für die keinen Besucher.

Weihnachtsmarkt auf der Hauptstraße Der 7. Weihnachtsmarkt auf der Hauptstraße steht in diesem Jahr im Zeichen der Festwoche "600 Jahre Stadtrecht Altdresden". Dieser Anlass prägt zahlreiche Veranstaltungen. Vom 29. November 2003 bis 21. Dezember 2003 bieten auf der Hauptstraße, vom Goldenen Reiters bis zum Albertplatz, 43 Händler ihre Waren an. Ein Snowboard- und Eisskulpturengarten mit täglichem Programm auf einer Bühne von Radio 103.5 am Goldenen Reiter werden die Gäste begeistern. Am Albertplatz findet Marionettentheater statt. An ausgewählten Wochentagen gibt es Musik vom Chorverband Sachsen e. V., Auftritte von Schulchören und der Sächsischen Posaunenmission e. V. Kinder aus Neustädter Kindertageseinrichtungen werden "Weihnachtssingen". In der Weihnachtsmarkthütte präsentieren sich Vereine, Verbände, kirchliche Einrichtungen und Jugendhäuser und bieten Basteln, Spielen und Malen an. Wer schon immer wissen wollte wie Baumkuchen mit der historischen Baumkuchenmaschine hergestellt wird oder Brot im Holzbackofen backen wollte, bekommt auf dem Neustädter Weihnachtsmarkt dafür die Möglichkeit. An den Wochenenden locken Fahrten mit der Dampfeisenbahn. Aufsteller in der Nähe vom Albertplatz und am Goldenen Reiter weisen auf das Veranstaltungsprogramm hin.

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Dresden, 04.02.2012

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