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Albertplatz

Der zentrale Platz der Dresdner Neustadt wurde nach Abtragung der Festungsmauern um die Neustadt und dem Abbruch des Bautzner Tores ab 1817 als "Bautzner Platz" nach Plänen Gottlob Friedrich Thormeyers angelegt. Auf ihm trafen sich sternförmig die wichtigsten Verkehrsachsen der Neustadt. Durch seine Gestaltung und villenartige, durchgrünte Bebauung galt er Mitte des 19. Jh. als einer der schönsten Plätze Deutschlands. 1871 erhielt der Platz zu Ehren des Kronprinzen Albert den Namen Albertplatz.

Neben botanischen Seltenheiten (z.B. Mammutbaum) bietet der Albertplatz sehr sehenswerte Brunnen. Am nördlichen Ende (Ecke Königsbrücker, Bautzner Straße) entstand 1832/1836 der Artesische Brunnen. Die von Robert Diez entworfenen Rundbrunnen "Stilles Wasser" und "Stürmische Wogen" wurden 1894 errichtet. Die "Stürmischen Wogen" mussten 1945 für einige Jahrzehnte dem Ehrenmal der Sowjetarmee weichen. Seit 1994 sind beide Rundbrunnen wieder am Albertplatz zu bewundern.

Markante Gebäude am Albertplatz sind die 1901 errichtete Villa Eschebach (heute Bankgebäude) sowie das "Hochhaus am Albertplatz" , das 1929 als erstes Hochhaus Dresdens im Auftrag der Sächsischen Staatsbank von Hermann Paulick entworfen wurde.

Verkehrsanbindung:

Straß enbahn Linien 3,6,7,8,11 bis Albertplatz


Dresden Stadtmagazin

Dresden, 09.09.2010

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