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May, Karl Schriftsteller
geb. 25.02.1842 in Hohenstein-Ernstthal
gest. 30.03.1912 in Radebeul |
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| Der bekannte Reise- und Abenteurschriftsteller wuchs als Sohn eines armen Webers auf. Nachdem er wegen krimineller Delikte mit Gefängnis bestraft wurde, musste er seinen Lehrerberuf aufgeben. Ab 1875 arbeitete er als Redakteur an kleinen Zeitungen mit.
Nebenbei versuchte er sich schon unter Verwendung eines Pseudonyms an Unterhaltungsbüchern. Erst das Verfassen von abenteuerlichen Reiseromanen, die im Orient bzw. Amerika spielten, verhalfen ihm zum Erfolg und dies obwohl er bis zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich kein außereuropäisches Land gesehen hatte. |
| Erst nachdem es seine finanziellen Mittel ihm erlaubten, bereiste Karl May die Handlungsorte seiner Bücher: 1900 den Orient und 1908 Amerika. Sein Vermögen vermachte er nach seinem Tod 1912 der Karl-May Stiftung, die mittellose Schriftsteller unterstützt und gründete damit auch das Indianermuseum in Radebeul, das in seiner Art wahrscheinlich einzigartig in Deutschland ist. Dort ist unter anderem auch die "Silberbüchse" von Winnetou und die berühmten Gewehre des Old Shatterhand ausgestellt. |
| Seine Werke, allen voran die Winnetou Trilogie, wurden in über 25 Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt. |
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Dresden, 09.09.2010 
KULTUR
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